Japan arbeitet angeblich an einem "Anti-Virus"

Malware, Stuxnet, Zahlen, grün Bildquelle: marsmet481 / Flickr
Laut einem Bericht der Tageszeitung 'Yomiuri Shimbun' arbeitet das Verteidigungsministerium von Japan gegenwärtig an einem Computerprogramm, welches Gefahren erkennen, zurückverfolgen und aus der Welt schaffen kann.
In dem veröffentlichten Bericht heißt es, dass die Entwicklung dieser Software schon im Jahr 2008 in Auftrag gegeben wurde. Die Software, welche aufgrund der integrierten Funktionen als eine Art "Anti-Virus" angesehen werden kann, wurde offenbar auch schon entsprechend in geschlossenen Umgebungen getestet.

Entwickelt wurden das Programm und eine zugehörige Monitoring-Lösung vom Elektronikkonzern Fujitsu im Auftrag des japanischen Technical Research and Development Institute (TRDI). Dafür soll das Unternehmen umgerechnet mehr als 1,7 Millionen Euro erhalten haben.

Auch über die Fähigkeiten der Anwendung informiert das Blatt in dem besagten Artikel. Dazu gehört unter anderem die Möglichkeit, selbstständig und auf effektive Weise den Ursprung und die Zwischenstationen eines DDoS-Angriffs ausfindig zu machen und diese neutralisieren zu können. Ferner soll der Anti-Virus auch Spionageversuche automatisch erkennen.

Offiziell wollte sich der Elektronikkonzern Fujitsu nicht näher zu dieser entwickelten Anwendung äußern. Grundsätzlich wird die offensive Nutzung einer solchen Software in Japan gegenwärtig aufgrund der rechtlichen Bestimmungen in die Schranken gewiesen. Der Gesetzgeber sieht es dort beispielsweise nicht vor, dass auf einen DDoS-Angriff offensiv reagiert werden darf. Malware, Stuxnet, Zahlen, grün Malware, Stuxnet, Zahlen, grün marsmet481 / Flickr
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