Windows 7: Weitere Erkenntnisse zu neuer Lücke

In dieser Woche wurde eine kritische Windows-7-Sicherheitslücke gemeldet, von der 64-Bit-Betriebssysteme betroffen sind. Nun konnte Microsoft einen Absturz auch mit älteren Versionen des Internet Explorers (IE) nachvollziehen.
Logo, Windows 7, Hintergrundbild
Microsoft
Bislang ging nicht nur der Sicherheitsdienstleister Secunia, sondern auch Microsoft davon aus, dass sich der Fehler nur im Zusammenspiel mit dem Safari Browser von Apple ausnutzen lässt. Erst gestern berichtete WinFuture über eine erste Stellungnahme der Entwickler aus Redmond. Den zugehörigen Beitrag auf dem Chief Security Advisor Blog hat man nun aktualisiert.

Den Beobachtungen vom Softwarekonzern aus Redmond zufolge ist die Schwachstelle in einer Windowskomponente und nicht im Browser zu finden. Allerdings wird die zugehörige Windowsfunktion häufig von Browsern angesprochen. Nachvollziehen konnte man dieses problematische Verhalten mit älteren Versionen des Internet Explorers.

Der IE9 ist davon nicht betroffen, heißt es von Microsoft. Aus diesem Grund legt man es privaten Endkunden und Business-Anwendern nahe, in absehbarer Zeit auf den Internet Explorer 9 zu wechseln.

Abgesehen davon sind die 32-Bit-Ausführungen von Windows 7 nicht von dieser Problematik betroffen. Zumindest theoretisch sei es denkbar, dass sich die Abstürze auch auf anderen Wegen als über den bekannten Missbrauch der Browser provozieren lassen. Microsoft geht gegenwärtig nicht davon aus, dass ein weitreichender Missbrauch der Sicherheitslücke möglich ist. Aktive Angriffe auf diese Lücke verzeichnete man bislang nicht.

Ob es für diese Sicherheitslücke einen Patch geben wird, steht im Moment noch nicht fest. Die Entwickler aus Redmond sind weiterhin mit der Analyse des Sachverhalts beschäftigt und stehen in Verbindung mit Apple.
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