OpenOffice.org braucht nach Oracle-Ausstieg Geld
Nach der Trennung des OpenOffice.org-Projekts von seinem letzten Hauptsponsor , dem Software-Konzern Oracle, soll die Weiterentwicklung der freien Büro-Software nun über Spenden sichergestellt werden. Pünktlich zum elften Geburtstag startet am 13. Oktober eine großangelegte Spendenkampagne.
Die Software soll zunächst unter dem Dach eines eigens zu gründenden Vereins fortgeführt werden, den die Community finanzieren soll. "Ein plötzliches Ende von OpenOffice.org wäre fatal: Weltweit kommt die Software nicht nur bei Endkonsumenten, sondern auch in vielen Behörden sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen zum Einsatz", so die Entwickler.
Stefan Taxhet, Vorstand des neuen Vereins Team OpenOffice.org, erklärte, dass es für alle beteiligten ein Schock war, als Oracle verkündete, die Software nicht mehr länger unterstützen wolle. "Aber uns war sofort klar: OpenOffice.org darf nicht sterben", sagte er.
Für Nutzer und Team kann sich das beendete Engagement durchaus als Glücksfall erweisen. "Wir sind zu lange den großen Konkurrenten hinterhergelaufen, anstatt uns wirklich an den Bedürfnissen der Nutzer zu orientieren. Jetzt sind wir frei und können das ändern", so Vereinsmitglied Martin Hollmichel. Das nötige Selbstvertrauen dafür werde durch die durchschnittlich 1,5 Millionen Downloads pro Woche bestärkt.
Auch wenn man neue und modernere Wege beschreiten wolle, bleibe die Software in Zukunft kostenfrei und werde für Desktopnutzer immer ein Open Source-Produkt bleiben, betont Hollmichel. Allerdings sei man für die Weiterentwicklung zwingend aus Spenden angewiesen.
Stefan Taxhet, Vorstand des neuen Vereins Team OpenOffice.org, erklärte, dass es für alle beteiligten ein Schock war, als Oracle verkündete, die Software nicht mehr länger unterstützen wolle. "Aber uns war sofort klar: OpenOffice.org darf nicht sterben", sagte er.
Für Nutzer und Team kann sich das beendete Engagement durchaus als Glücksfall erweisen. "Wir sind zu lange den großen Konkurrenten hinterhergelaufen, anstatt uns wirklich an den Bedürfnissen der Nutzer zu orientieren. Jetzt sind wir frei und können das ändern", so Vereinsmitglied Martin Hollmichel. Das nötige Selbstvertrauen dafür werde durch die durchschnittlich 1,5 Millionen Downloads pro Woche bestärkt.
Auch wenn man neue und modernere Wege beschreiten wolle, bleibe die Software in Zukunft kostenfrei und werde für Desktopnutzer immer ein Open Source-Produkt bleiben, betont Hollmichel. Allerdings sei man für die Weiterentwicklung zwingend aus Spenden angewiesen.
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