 Während Microsoft mit der Einführung von Web-basierten Erweiterungen für sein Büropaket Office auf Angebote wie Googles Online-Textverarbeitung Docs reagiert, will man an anderer Front offenbar auch sicherstellen, dass der freie Desktop-Konkurrent OpenOffice.org keine weiteren Marktanteile erobert.
Dazu sucht Microsoft derzeit neue Mitarbeiter, die für Maßnahmen im Konkurrenzkampf mit OpenOffice.org zuständig sein sollen. Sie sollen helfen, ein Team von 13 so genannten Linux & OpenOffice Compete Leads aufbauen, das unter Verwendung einer breiten Auswahl von Marketing-Maßnahmen für die Vorteile des kostenpflichtigen Microsoft Office werben soll.
Laut der von ' ComputerWorld' entdeckten Stellenausschreibung will man ein Marketing-Programm auflegen, das die Meinung der Anwender zu Microsoft und seinen Produkten tiefgreifend beeinflusst und verändert. Dabei hat man vor allem User im Visier, die bisher eine "feindliche" oder mindestens negative Meinung zu Microsoft und seiner Plattform vertreten.
Wahrscheinlich geht es Microsoft unter anderem darum, keine weiteren Kunden aus dem institutionellen Geschäft an freie Alternativen zu verlieren. OpenOffice.org wurde seit der Veröffentlichung von Version 3.0 bereits rund 100 Millionen Mal heruntergeladen.
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