Flash-Nutzung im Web ist seit November rückläufig

Internet & Webdienste Angesichts dessen, dass die Geschwindigkeit des Ladens und Darstellens von Webseiten von den Browser-Herstellern massiv in den Mittelpunkt gerückt wurde, arbeiten auch Betreiber von Webseiten zunehmend an einer Steigerung ihrer Performance. Dies drückt sich unter anderem darin aus, dass zur Darstellung von Inhalten weniger auf Adobes Flash zurückgegriffen wird. Seit dem letzten November ist die Zahl der Seiten, auf denen die Technologie zum Einsatz kommt, rückläufig. Das geht aus Statistiken des HTTP Archive-Projekts von Steve Souders hervor.

In diesem werden seit gut einem Jahr regelmäßig umfassende Informationen zu den über 17.000 wichtigsten Webseiten erfasst und analysiert. Demnach fiel der Anteil der Webseiten, auf denen Flash-Elemente zum Einsatz kommen von 49 auf 47 Prozent. Das ist zwar nur ein relativ geringer Rückgang, angesichts des kurzen Zeitraums allerdings doch bemerkenswert.

Über längere Zeit lag auch das Scoring zur durchschnittlichen Geschwindigkeit der verzeichneten Webseiten stabil bei 85 Punkten. Im März kam es jedoch zu einer spürbaren Beschleunigung einer Reihe von Angeboten, so dass der Schnitt nun bei 81 Punkten liegt.

Das ist insbesondere auch deshalb erstaunlich, als die Größe des Datenvolumens für Bilder, CSS- und JavaScript-Skripte in den vergangenen Monaten beständig anstieg. Das deutet darauf hin, dass die zu übertragenden Daten in vielen Fällen nicht mehr in dem Maße ausschlaggebend für die Geschwindigkeit sind wie die Reaktionszeit des Servers und das Rendering im Browser.

Souders ist ein Mitarbeiter von Google, wo er als Performance-Evangelist geführt wird. Die Statistiken des HTTP Archives werden unter möglichst praxisnahen Bedingungen erhoben: Für die jeweiligen Webserver sieht es so aus, als würden die Anfragen zu den Seiten von einem im US-Bundesstaat Virginia per DSL angebundenen PC mit einem Internet Explorer 8 stammen.
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