Powerchip kapituliert auf dem Arbeitsspeicher-Markt

Wirtschaft & Firmen Der Chiphersteller Powerchip steigt aus der Produktion von Arbeitsspeichern aus. Das Unternehmen kommt offenbar nicht mehr mit den starken Preisschwankungen und dem harten Konkurrenzkampf klar. Powerchip ist schon seit Jahren angeschlagen und konnte keine Gewinne mehr aus dem DRAM-Geschäft ziehen. Der gesamte Produktionsbereich wird deshalb nun an den Konkurrenten Elpida verkauft. Für diesen produzierte man schon länger im Rahmen eines OEM-Vertrages Speicherbausteine mit.

Wie verschiedene andere Halbleiter-Unternehmen wird Powerchip zukünftig fabriklos arbeiten. Lediglich die Entwicklung und der Vertrieb verbleiben im Unternehmen. Die Produktion wird an Auftragshersteller ausgelagert. Auf der Webseite des Unternehmens deutet bisher lediglich auf eine Umbenennung der Firma darauf hin: Statt Powerchip Semiconductor Corporation (PSC), wird die Organisation zukünftig unter dem Namen Powerchip Technology geführt.

Die Fabriken des Herstellers verfügten zuletzt über eine Kapazität zur Verarbeitung von 80.000 Wafern pro Monat. Der Übernahmevertrag mit Elpida sieht vor, dass man weiterhin bis zur Hälfte dieses Volumens für Herstellungsaufträge in Auftrag geben kann.

Elpida ist derzeit der drittgrößte Anbieter von Arbeitsspeicher. Durch den Zukauf kann das Unternehmen seine Position gegen nachrückende Konkurrenten festigen. Zum Kaufpreis machten die Beteiligten allerdings keine Angaben.
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