Sicherheitsexperten warnen vor Android-Trojaner
Geinimi tauchte den Angaben von Lookout zufolge erstmals in China auf. Er sammelt große Mengen von Nutzerdaten und überträgt sie an Server im Internet. Außerdem weist der Trojaner Merkmale auf, die auf eine Verwendung in Botnetzen hindeuten, so die Sicherheitsexperten in einem Blog-Eintrag.
So kann das Programm Befehle über das Internet erhalten und sozusagen ferngesteuert werden. Lookout bezeichnet den neuen Trojaner als die bisher gefährlichste Malware für Android. Geinimi wird derzeit in neu verpackten Ausgaben von verschiedenen Android-Apps verbreitet.
Es handelt sich vor allem um Spiele, die von chinesischen Anwendungsmarktplätzen von Drittanbietern vertrieben werden. Die modifizierten Apps verlangen jeweils einen deutlich umfangreicheren Zugriff auf das Endgerät als ihre nicht mit Geinimi verseuchten Originale. Noch ist unklar, welchen konkreten Zweck Geinimi erfüllen soll.
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