USK: Verbindlicher Jugendschutz für Online-Games

PC-Spiele Auch Online-Spiele müssen ab 2011 mit einer verbindlichen Altersfreigabe versehen werden. Ein passendes System hat heute die freiwillige Selbstkontrolle (USK) in Berlin offiziell vorgestellt. Der USK-Geschäftsführer Felix Falk teilte mit, dass dazu auch eine entsprechende Beratung und ein Verhaltenskodex für Anbieter von Computerspielen gehören. Mit ersten Testzugängen könne die Industrie im Lauf der kommenden Woche rechnen, sagte er.

Unter dem Strich soll sich bei diesem Vorhaben ein einheitliches System etablieren, berichtet 'Focus'. Dieser übergreifende Jugendschutz soll sowohl für Spiele im Internet, als auch für Titel auf Datenträgern gültig sein. Bisher gelten noch verschiedene Auflagen, die abhängig von der Vertriebsform sind.

Im Rahmen eines Testlaufs, der von Juni bis August durchgeführt wurde, hat die USK über 380 eingereichte Offline-Titel nach den heute neu vorgestellten Kriterien für den Online-Jugendschutz getestet. Die Ergebnisse entsprachen zu über 90 Prozent den Ergebnissen der regulären USK-Prüfung.
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