Street View: Bundeswehr will Kasernen verstecken

Die deutsche Bundeswehr will dem Kartendienst Google Street View den Einblick auf den Kasernenhof verwehren und hat daher die bildliche Darstellung vieler Standorte durch den US-Internetdienst unkenntlich machen lassen.

Das Bundesverteidigungsministerium rechtfertigt diese Entscheidung unter anderem aus Gründen der Sicherheit. Anträge hat die Bundeswehr beim Internetkonzern für 141 Liegenschaften und Einrichtungen der Bundeswehr in 93 Orten bereits gestellt. Dies teilte ein Sprecher des Ministeriums gegenüber der 'FTD' mit.


Auch in Schweden zeigt sich das Militär besorgt im Hinblick auf Google Street View, besonders wenn es um geheime Standorte militärischer Abschirmdienste im Süden des Landes geht. Die jeweiligen Standorte sind über Street View oder den Satellitenfoto-Dienst Google Earth einsehbar. Eigentlich herrscht hier ein strenges Fotografierverbot.

Aus Militärkreisen heißt es, dass die Nato in Europa einige Standorte bei Google Earth absichtlich unscharf machen ließ. Der Umkehrschluss wird hierbei als fatal angesehen, denn wenn etwas unkenntlich gemacht wird, so dürfte das Interesse daran deutlich steigen.

In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass insgesamt 244.000 Widersprüche gegen die Veröffentlichung von Inhalten bei Street view eingingen. Für 20 deutsche Städte sollen noch in diesem Jahr die Straßenansichten online gehen.
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Gute Idee. Da müssen die Terroristen, die in d eh an jeder Ecke lauern, nicht ein neues Programm lernen, und können bei google Earth zur Ausspähung bleiben :-)
 
@balini: viel gibt es da nicht zu lernen :)
 
[re:2] nize am 30.10.10 17:28 Uhr
(-1
@balini: Ist doch egal, der Großteil der Standorte wird doch (hofftl.) bald eh dicht gemacht!
 
@nize: Achtung Ironie: Genau hoffentlich! Auf dass niemand mehr da ist um uns zu verteidigen, wenn wir angegriffen werden!
 
Find ich gerechtfertigt. Wer weis was die Zukunft so bringt, außerdem muss ja nicht jeder alles Wissen. Schönen Samstag noch! :)


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