Street View: Bundeswehr will Kasernen verstecken

Internet & Webdienste Die deutsche Bundeswehr will dem Kartendienst Google Street View den Einblick auf den Kasernenhof verwehren und hat daher die bildliche Darstellung vieler Standorte durch den US-Internetdienst unkenntlich machen lassen. mehr...

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Gute Idee. Da müssen die Terroristen, die in d eh an jeder Ecke lauern, nicht ein neues Programm lernen, und können bei google Earth zur Ausspähung bleiben :-)
 
@balini: viel gibt es da nicht zu lernen :)
 
@balini: Ist doch egal, der Großteil der Standorte wird doch (hofftl.) bald eh dicht gemacht!
 
@nize: Achtung Ironie: Genau hoffentlich! Auf dass niemand mehr da ist um uns zu verteidigen, wenn wir angegriffen werden!
 
Find ich gerechtfertigt. Wer weis was die Zukunft so bringt, außerdem muss ja nicht jeder alles Wissen. Schönen Samstag noch! :)
 
@NeoLineDE: Eben, Militärs müssen mindestens genau so blond wie Bildzeitungsleser und sonstige Internetausdrucker sein. Als würden sich Gegenspieler beim Spionieren auf Albernheiten wie Street View verlassen. Zumal die Google Street View Autos ohnehin nur auf öffentlichen Straßen rumfahren und die Street View Aufnahmen noch nicht mal in Echtzeit aktuell gehalten werden. Diese Nachteile bestehen bei den bewährten Spionagesatelliten und Spionageflugzeugen, oder den klassischen Spionen in Menschengestalt, die sich auch gleich direkt noch von der Bundeswehr besolden lassen, weiterhin nicht.
 
@NeoLineDE: Genau. Diese sogenannte Bundeswehr wird sicher auch die aller-weltbekannten Standorte mit Tarnnetzen abdecken, um sie nachträglich vor Satellitenaufnahmen zu schützen. MfG
 
Die gestrichenen Fotos kann die Nutzergemeinde ja dann via Picasa einbinden :)
 
@TamCore: du weißt schon, dass Fotografieren usw in jeder Kaserne strengstens verboten ist? ;)
 
@sibbl: irrtum, sie sehens vl nicht gerne und drohen dir, wenn du es machst, aber alles was von der straße ohne leiter einsehbar ist darf man fotographieren, bis auf widerspruch machen
 
@maxfragg: Deswegen hat er auch geschrieben IN der Kaserne, nicht VOR der Kaserne und hat damit völlig recht. Probiers mal aus...
 
@NewRaven: Sooo schwierig ist (war) das nicht... Als hier bei uns in der Nähe noch die Amerikaner (innerhalb einer BW-Kaserne) stationiert waren, haben ein paar von den Jungs mich nach dem Discobesuch mehrmals einfach zum Pennen mit da rein genommen. Als wir am (deutschen) Posten vorbei mußten, hat der nix kontrolliert, weil wir alle Englisch gesprochen haben. Morgens nach dem Aufstehen bin ich sogar mit in die Kantine und hab da gespachtelt. Da hat auch keine Sau gefragt... Okay, nach dem 11. September ist das natürlich alles anders, aber wie gesagt, manchmal kann das auch alles sehr unkompliziert ablaufen. Und Fotos wären da dann wohl noch das Einfachste gewesen. ^^
 
@NewRaven[re:3]: Gruß an die Mutti.
 
@sibbl[re:1]: Fährt Google auch in die Kasernen?! MfG
 
@TamCore: mal ehrlich was gibts da viel zu sehen, außerhalb vom kasernentor ?
 
@protheus: Atombomben
 
In diesem Fall kann man das natürlich nachvollziehen. Wobei ich aber beim besten Willen nicht nachvollziehen kann warum es noch keine (mir bekannten) Angriffe auf Kasernen bei uns gab. Gerade in einem Land in dem der Auslandseinsatz so heftig diskutiert wird, hätten Verluste im eigenen Land zu einem schnellen Ende des Einsatzes geführt. Naja, sollen sie mal besser hoffen daß die Taliban nicht auch irgendwann auf den Trichter kommen.
 
@Johnny Cache: Glaubst du doch nicht wirklich. Grade durch Terror hautnah hätten die Leute den Eindruck bekommen dass es tatsächlich nötig ist in andere Länder einzumarschieren und sie zu besetzen. Siehe 11. September. Wundert mich insofern eher dass da nichts fingiert wurde.
 
@lutschboy: Doch das glaube ich. Es ist eine Sache gemütlich vor dem Fernseher zu sitzen und zu hören daß irgendwo am Arsch der Welt ein paar unserer Soldaten platte gemacht wurden, aber es ist eine ganz andere wenn das hier direkt bei uns ums Eck passiert. Fakt ist daß es den meisten scheißegal ist wenn sich Deutschland im Krieg befindet, solange man von den Gefechten nichts mitbekommt. Diesen Leuten wäre es sicher nicht mehr so egal wenn sie sich plötzlich selber in Kriegsgebiet befänden.
Und überhaupt was heißt hier Terror? Ein Angriff auf eine Kaserne wäre ein Angriff auf einen direkten Kriegsgegner und hat nichts mit Terror zu tun.
 
@Johnny Cache: Aber grade wenn es hier um's Eck passiert, werden doch die Leute wollen, dass man vor dem sogenannten Terror geschützt wird! Grad dann wird doch der "Krieg gegen den Terror" akzeptiert. Wenn hingegen am Arsch der Welt irgendwo in Afghanistan Soldaten weggebombt werden, dann sinkt die Akzeptanz viel eher, weil dann die 'eigenen Leute' in irgendeiner Wüste sterben für eine Sache die hier keiner sieht und wahrnimmt. Wie gesagt, dass World Trade Center war der Auslöser für die Invasionen und die Akzeptanz dieser in fast der ganzen Welt - nicht die Terrorakte auf die amerikanische Botschaft zb ein paar Jahre zuvor. Wenn "das eigene Land" angegriffen wird, von wie du selbst sagst "Kriegsgegnern", dann denke ich auf jeden Fall dass die Akzeptanz eher steigen würde. Ist doch bei den Überwachungsgesetzen der letzten Jahre auch so - War ein neues Gesetz dass die Bürgerrechte ausschaltet in der Kritik, hoppla so ein Zufall tauchten Kofferbomber am Bahnhof auf und alle fanden plötzlich dass ein solches Gesetz unbedingt her muss. Anschläge in Deutschland würden einen Beißreflex auslösen.
 
@lutschboy: Die bisherigen Dinge die durch "Terror" (also das was Wolle verzapft hat) durchgesetzt wurden, waren alle rein theoretischer Natur und waren dafür gedacht daß wir hier weiterhin "sicher" sind. Anders wäre es wenn Deutschland an einem illegalen Angriffskrieg teilnimmt und ebenfalls zu einem Kriegsgebiet wird. Die Asoziation "Invation in Afghanistan -> Tote in Deutschland" wäre vermutlich deutlich stärker als irgendein Beißreflex... und was hätten die Kriegsgegner schon zu verlieren? Der Trachtenverein treibt ja schon sein Unwesen bei ihnen.
 
@Johnny Cache[re:2]: ... daß irgendwo am Arsch der Welt ein paar unserer Soldaten platte gemacht wurden... Was machen die als "unsere" Soldaten bezeichneten am Arsch der Welt?
 
@Johnny Cache: Es gab in 60-80igern des letzten Jahrhunderts einige Angriffe auf Kasernen, hauptsächlich zur Waffenbeschaffung.
 
@tiki.toshiba: Das waren Gladio Einheiten. Von der NATO beauftragte Einheiten die das gemacht haben und dann den ehemaligen Feinden in die Schuhe geschoben haben.
 
@Johnny Cache: Nein, diese Albernheiten vom Militär lassen sich eben gar nicht nachvollziehen. Denn das Street View Auto hat nur einen Schnappschuss gemacht, genauso wie auf gewöhnlichen Ansichtskarten. In Echtzeit aktuell gehalten wird das aber nicht und Innenaufnahmen sind das schon mal gar nicht. Also ist das genau so ein Blödsinn wie der, in den sich völlig verblondete Bildzeitungsleser und Internetausdrucker auch schon zuvor von der Aigner Ilse hetzen ließen. Andererseits ist die Unaufindbarkeit von Kasernen gar kein relevantes Problem, außer für die Militärs, die dann von der Online Generation zu hören bekommen: konnte den Bundeswehrdienst nicht antreten, da die Kaserne verschwunden ist. :-)
 
@boofh: Jo stimmt, damals hat mich das KWA auch nicht wirklich an die richtige Adresse geschickt. An der Adresse war keine Kaserne sondern ein Aldi, und eine Kaserne mit dem Namen gab es überhaupt nicht. Und Anno '94 war noch nichts mit im Internet nachsehen... ;)
 
Ich kann das auch nachvollziehen, allerdings frag ich mich, wie die überhaupt an Bilder vom Kasernenhof gekommen sind. Selbst mit Turm auf den Fahrzeugen dürfte es ziemlich unmöglich sein, von der öffentlichen Straße aus Bilder vom Kasernenhof zu schießen. Bei allen Kasernen, die ich kenne (und das sind einige) wäre da mindestens ein Gebäude im Blickfeld, weil der Hof halt im Regelfall von Gebäuden umgeben ist. Und ich glaub jetzt nicht, das die Wache die Google-Fahrzeuge einfach mal so schnell durch die Schranke gewunken hat...
 
Wäre doch die Gelegenheit die Terroristen in die Falle zu locken. Harmlose Bilder Einstellen und dann aufrüsten. Die Kasernen die ich kennengelernt habe sind von einem x-beliebigen Amokläufer in 10 min. unter Kontrolle zu bringen
 
Solange sie im Telefonbuch stehen sinnvoll!
 
die BW kann einfach das online formular nutzen um sich unkenntlich zu machen... :D
 
Sind die in den USA eigendlich auch einfach mal durch Area 51 gefahren?
 
@ThunderKiller: ne...das war Bing :-)
 
....und all die unkenntlich gemachten Orte sind dann Kasernen, raffiniert.
Wozu schießen eigentlich alle nur erdenklichen "Bananenrepubliken" Spionage Satelliten ins All wenn Google Earth bereits alle Informationen liefert ?
 
@islamophobic: Ist die Frage ernst gemeint? Die meisten Satellitenbilder von Google Earth sind mehrere Jahre, fast ein Jahrzehnt alt. Spionagesatelliten machen dir Bilder von vor einer Minute. Und sie können eine höhere Auflösung haben, auch Nachts im Einsatz sein, und einen Ionenstrahl bietet Google auch nicht nur zur freien Nutzung.
 
@lutschboy: sollte ich so einen Post auch noch zusätzlich mit einem Ironie Zeichen versehen ? Sorry, überschätzte den Intellekt der Beteiligten :-)
 
@islamophobic: An deinem Kommentar wäre selbst mit Tags absolut keine Ironie vorhanden. In deinem zweiten Kommentar hingegen schon, da du vom Intellekt der Beteiligten redest :)
 
@lutschboy:Schein und Sein...man differenziere. Diesbezüglich mein 2ter Post explizit für dich. Natürlich weiss ich dein Profilierungs-Gehabe zu schätzen und danke für die sinnbefreite Belehrung.
 
hmm... meines Wissens ist das öffentliche Telefonbuch (digital oder analog:-), die beste Quelle zum finden von "Kasernen" - tja, dann kann man sich ja anschließend über den Standort vergewissern, wenn einem das Google-Grau entgegenschiemmert.
 
unkenntlich machen ist doch schwachsinn... da kann man doch digital was anderes einsetzen und gut is...
 
ich frage mich gerade wozu unkenntlich machen ... es so viele bilder von kasernen im netz gibt ... hunderte webseiten über dienststellen und ihren auftrag ... neueste technik -> und was soll das mit "böses google maps und street view, wlan ausspionieren" -> wenn die leute es wollen, zapfen sie dein handy an und sehen was aus deinem tv läuft und hören euch ab !!! aber ihr macht euch gedanken über street view ... sie wissen sowieso alles über jeden also wozu der ganze datenschutz ?
 
Auch Korea muss wissen wo sie die Atombomben hinwerfen sollen, können ja nicht einfach Blind in ein Land ballern und hoffen etwas zu treffen ;-)
 
aehm, bei Atombomben reicht es blind ins Land zu ballern.. man wird immer was treffen.
 
Und was ist mit Google Maps? mindestens genauso gefährlich! Ich dachte ich sehe nicht recht, als ich mir da meine ehemalige Kaserne angesehen habe ;)
 
Liebe Bundeswehr, ich konnte meinen Bundeswehrdienst leider nicht antreten, da alle eure Kasernen plötzlich und unerwartet gleichzeitig verschwunden sind. Strammvaterländliche löbliche Anschnurgrüße, Ahoi!
 
Nagut damit man die peversen Spiele wegen den Mutproben nicht sieht.
 
Atombomben werden grundsätzlich auf dicht besiedeltes Gebiet geschickt und nicht auf Kasernen...aber Menschenfreund hat wohl nicht Unrecht...
 
Das Fatale ist der Umkehrschluss. Wenn etwas unkenntlich gemacht wurde, dürfte es besonders interessant sein...
 
@-eiinzelton-[19]: Was ist an deutschen Kasernen interessant?!
 
@kruemel0204: Denk mal an Terroristen...
 
Ich denke die Konzentration der Soldiers währe auch geschwächt wenn man sie dauenrd von oben beobachten kann.
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