Google Street View: Probleme bei der Pixelung

Internet & Webdienste Kurz nach dem Startschuss des Testlaufs von Google Street View in Deutschland zeichneten sich erste Probleme ab. Augenscheinlich konnten iPhone-, iPad- und iPod Touch-Nutzer Gebäude betrachten, die eigentlich verpixelt dargestellt werden sollten.
Google selbst machte stets darauf aufmerksam, dass die Einsprüche endgültig sind. Wer also einen Widerspruch gegen die Veröffentlichung von Häusern oder Wohnungen bei Google einlegt, kann davon ausgehen, dass die Inhalte bei Street View dauerhaft verpixelt angezeigt werden.

Pünktlich zum Start des Street View Testlaufs in Deutschland war die Allgäuer Gemeinde Oberstaufen zu sehen. Nicht zuletzt versprach sich die Gemeinde von diesem Vorhaben vermutlich einen gewissen Werbeeffekt für den Ferienort. Allerdings legten auch mehrere Einwohner von Oberstaufen einen Widerspruch gegen die Veröffentlichung von Bildmaterial bei Google ein. Auf den ersten Blick sah alles so aus, als sei Google dieser Pflicht ordnungsgemäß nachgekommen.

Unter bestimmten Bedingungen waren die vermeintlich unkenntlich gemachten Bilder aber für die Nutzer eines iPhones, iPod Touchs der iPads sichtbar. Um die Inhalte sehen zu können, waren keine besonderen Umwege oder Tricks erforderlich. Schon die Verwendung der Maps-App von Google reichte aus.

'Spiegel Online' hat Google auf diese Umstände aufmerksam gemacht. Daraufhin haben sich die Entwickler auf die Suche nach dem zugrundeliegenden Fehler gemacht. Der Pressesprecher Kay Oberbeck geht davon aus, dass es sich um einen Fehler in der Google-Maps-Anwendung selbst handelt. Seitdem ist der Street-View-Modus der Google Maps-App nur noch einschränkt nutzbar.

Nach diesen Beobachtungen lag also die Vermutung nahe, dass der US-amerikanische Internetkonzern entgegen den Bekanntmachungen nicht die Rohdaten bearbeitet hat. Auch darauf ging Oberbeck ein und sagte, dass zunächst tatsächlich zwei Datensätze von Street-View-Fotos vorgehalten werden. Gemeint sind damit die Rohdaten und die Auslieferungsdaten.

Wenn bei Google ein Antrag zum Löschen von Inhalten eingeht, dann werden im ersten Schritt die Auslieferungsdaten unkenntlich gemacht. Um mögliche Fehler rückgängig machen zu können, werden die Rohdaten für die Dauer von zwei Monaten nicht weiter bearbeitet. Erst nach Ablauf dieser Frist werden die Änderungen auch auf die Rohdaten übernommen und die Unkenntlichmachung kann nicht mehr rückgängig gemacht werden.
Diese Nachricht empfehlen
Kommentieren22
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 19:40 Uhr Prepaid SIM-Karte mit Smart-Option L 2 Monate gratis (keine Vertragsbindung) 200 Min./200 SMS/500 MB Highspeed-Internet 25 Euro für Handynummern-Mitnahme
Prepaid SIM-Karte mit Smart-Option L 2 Monate gratis (keine Vertragsbindung) 200 Min./200 SMS/500 MB Highspeed-Internet 25 Euro für Handynummern-Mitnahme
Original Amazon-Preis
9,90
Im Preisvergleich ab
?
Blitzangebot-Preis
7,92
Ersparnis zu Amazon 20% oder 1,98

Tipp einsenden