44 Prozent sehen e-Personalausweis skeptisch

Wirtschaft & Firmen Ein großer Teil der Bevölkerung steht dem neuen elektronischen Personalausweis skeptisch gegenüber. Das geht aus einer aktuellen Erhebung des IT-Branchenverbandes BITKOM hervor. Die Akzeptanz des neuen Personalausweises in der deutschen Bevölkerung sei zwar im Jahresverlauf leicht um einen Prozentpunkt gestiegen. Allerdings befürworten lediglich 47 Prozent ausdrücklich dessen Einführung. 44 Prozent sehen dem elektronische Ausweisdokuments mit Skepsis entgegen. Die restlichen 9 Prozent sind unentschieden.

Am stärksten ist die Zustimmung mit 56 Prozent in der Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen und bei Internetnutzern (55 Prozent). Nach Ansicht des BITKOM sorgen vor allem Defizite bei der Information der Bevölkerung zu der noch relativ breiten Ablehnung.

"Es gilt nun, die Breite der Bevölkerung umfassend über die zusätzliche Sicherheit und die neuen Möglichkeiten des elektronischen Personalausweises zu informieren", sagte BITKOM-Präsidiumsmitglied Dieter Kempf. Er sieht vor allem eine deutliche Steigerung der Sicherheit bei Transaktionen im Internet.

Genau dies sehen Kritiker aber skeptisch. Insbesondere zu einfach gestaltete Lesegeräte für den Einsatz des Personalausweises im Internet bieten demnach Angriffsstellen. Der neue Ausweis wird ab dem 1. November vergeben.
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