Zugriff auf Wikileaks in Thailand wurde gesperrt

Internet & Webdienste Die amtierende thailändische Regierung hat sich dazu entschlossen, den Zugriff auf die bekannte Whistleblowing-Webseite Wikileaks zu blockieren. Zu diesem Schritt fühlte man sich aus Sicherheitsgründen veranlasst. Diese Zensurmaßnahme hat ein Regierungsbeamter mit der Begründung verteidigt, dass die Regierung in Notfällen die Berechtigung dazu hätte, bestimmte Angebote im Internet zu blockieren. Ursprünglich sei der Auftrag zu dieser Blockade von der Regierungsabteilung gekommen, der die Beobachtung von politischen Unruhen unterliegt.

Grundsätzlich ist in diesem Zusammenhang von einer vorübergehenden Sperre die Rede. Doch damit geben sich die Betreiber von Wikileaks nicht zufrieden und haben bereits auf diese Ereignisse reagiert.

Diesbezüglich wurde eine eigene ThaiLeaks-Website eingerichtet, auf der sich alle relevanten Links zum Thema Thailand einfinden. Interessierten Besuchern wird auf diese Weise die Möglichkeit gegeben, verschiedene Beiträge direkt herunterladen zu können.

An dieser Stelle findet sich überdies eine Anleitung wieder, in der näher erklärt wird, wie sich die Sperre umgehen lässt. Die genauen Gründe für diese Sperrung sind den eigenen Angaben der Wikileaks-Betreiber zufolge nicht lückenlos klar.
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