Xbox 360: 3D-Gaming laut Microsoft noch zu teuer

Microsoft Konsolen Microsoft will sich mit der Nachrüstung von 3D-Unterstützung bei seiner Spielkonsole Xbox 360 nach eigenen Angaben noch etwas Zeit lassen. Noch seien die neuen 3D-fähigen Fernseher einfach zu teuer. Wie Neil Thompson, der bei Microsoft UK für das Xbox-Geschäft zuständig ist, gegenüber 'Afterdawn' erklärte, wird es noch einige Zeit dauern, bis auch die Xbox 360 ein Update erfährt, das Unterstützung für die 3D-Darstellung von Spielen mit sich bringt. Vorerst setze man voll auf die Bewegungssteuerung Kinect und die neue, kleinere Xbox 360.

Kinect sei für die Kunden vor allem wegen der niedrigeren Kosten wesentlich attraktiver. So wird zum Beispiel Sonys PlayStation 3 per Software-Update 3D-fähig gemacht, doch damit man die Funktionalität auch wirklich nutzen kann, muss ein aktuell noch recht teurer entsprechend ausgestatteter Fernseher angeschafft werden.

Microsoft hatte allerdings schon zusammen mit dem koreanischen Elektronikhersteller LG eine Kooperation bekannt gegeben, in deren Rahmen die 3D-Fernseher von LG künftig zusammen mit sechs Spielen ausgeliefert werden, die bereits die 3D-Funktionen nutzen. Das Angebot ist aber vorerst auf Asien beschränkt.

Preisvergleich: Xbox 360
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