FBI-Datenabfragen: Post-it ersetzt Richterverfügung

Datenschutz Eine Überprüfung durch das US-Justizministerium ergab, dass die Bundespolizei FBI zahlreiche Kundendaten bei Telekommunikationsunternehmen ohne rechtliche Grundlage abfragte.

Der nun vorliegende, 289 Seiten starke Bericht, bringt aber zutage, wie lax wirklich mit den rechtlichen Grundlagen umgegangen wurde. Demnach griffen Ermittler nicht nur über ihre speziellen Schnittstellen auf die Datenbanken der Unternehmen zu, ohne, dass eine richterliche Verfügung existierte.


Bei den Mitarbeitern einiger Netzbetreiber fanden sie zusätzlich willfährige Helfer. Diesen genügte eine mündliche Nachfrage und in manchen Fällen sogar eine kurze handschriftliche Notiz auf einem Post-it-Aufkleber, um die Kundendaten zusammenzustellen und an das FBI zu übermitteln.

Selbst wenn amtliche Formulare zum Einsatz kamen, wurde dies oft nicht dokumentiert oder eine Kopie in die Ermittlungs-Akten gelegt. Hier waren wiederum einige Mitarbeiter von Telekommunikationsunternehmen so hilfsbereit, die Formblätter gleich selbst auszufüllen.

Laut dem Bericht der Untersuchungskommission handelten sie dabei nicht einmal in böser Absicht. Mehrere Befragte hätten angegeben, dass die jeweiligen FBI-Ermittler bei den Anfragen stets den Eindruck machten, dass es gerade um ein drängendes Problem für die nationale Sicherheit gehe. Die Beschäftigten wollten letztlich nicht daran schuld sein, dass durch ihr beharren auf die rechtlichen Vorschriften letztlich vielleicht sogar Menschenleben gefährdet würden.
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"289 Seiten starke Bericht" Wer schreibt soviel? Wer liest das alles wirklich? Ich weiß nicht, irgendwie hört man oft von so supertollen langen Berichten, doch weniger wäre doch oftmals mehr. Dann kann man auch alles lesen und hätte die wichtigsten Sachen auf einen Blick.
 
@andreasm: Wie wäre es mit einme bilderbuch für dich?
 
@andreasm: Vielleicht wurd der Bericht auf Post-Its verfasst
 
@andreasm: Manche sind böse. Ist das kurz genug? Für eine Nachricht hier vielleicht, aber damit man es auch ernsthaft nutzen kann, sollte schon belegt werden was und wie passiert ist. Und 289 Seiten sind schnell zusammen, wenn man die einzelnen Fälle beschreiben muss.
 
@lutschboy: :D! +++


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