Bericht: FBI ermittelt mit Spyware gegen Terroristen

Internet & Webdienste Die US-Bundespolizei FBI wollte offenbar mit Hilfe von Spyware gegen Terrorverdächtige ermitteln. Dies geht aus Dokumenten hervor, die Wired zufolge beim so genannten Foreign Intelligence Surveillance Court (FISC) eingereicht wurden, um dessen Zustimmung zu erhalten. Bei den Ermittlungen sollte offenbar die Spionage-Software CIPAV zum Einsatz kommen. Die Richter des FISC, der zum US-Justizministerium gehört, entscheiden über die Durchführung von Ermittlungen in Fällen, die die nationale Sicherheit der USA berühren, also auch im Kampf gegen den Terror. Mit dem vom FBI verwendeten CIPAV (Computer and Internet Protocol Address Verifier) werden diverse Informationen vom Rechner eines Verdächtigen gesammelt.

Die Software sammelt unter anderem Daten wie die IP- und Mac-Adressen, Listen offener TCP- und UDP-Ports, die Art der laufenden Programme, Art des Betriebssystems und dessen Produktschlüssel, Browser, Name des Benutzerkontos und die zuletzt besuchte Internet-Adresse. Unter Verwendung dieser Daten beginnt dann die dauerhafte Überwachung des jeweiligen Rechners.

Die Software war Mitte letzten Jahres erstmals dokumentiert worden, als bekannt wurde, dass das FBI mit ihrer Hilfe gegen einen Jugendlichen ermittelt hatte, der Bombendrohungen gegen eine Schule ausgesprochen hatte. Wie oft das Gericht der Verwendung von CIPAV zur Verwendung in der Terrorbekämpfung eingesetzt wurde, ist unbekannt.
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