Windows 7: Probleme mit großen SATA-Festplatten
Wie Microsoft in einem Eintrag in seiner Support-Datenbank erklärt, kann es zu einem schweren Ausnahmefehler kommen, wenn versucht wird, einen Computer mit Windows 7 und Windows Server 2008 R2 aus dem Standby oder Ruhezustand zu holen, der mit einer SATA-Festplatte mit einer Kapazität von 1 Terabyte oder mehr ausgerüstet ist.
Der Grund hierfür ist, dass die SATA-Treiber bei der Nutzung des Standby-Modus oder Ruhezustand voraussetzen, dass ein Laufwerk innerhalb von 10 Sekunden wieder einsatzbereit ist. In einigen Fällen kann es jedoch bei Festplatten mit besonders hoher Kapazität länger dauern als 10 Sekunden, was dann zu einem "Time-Out" des Aufwachprozesses führt.
Microsoft hat das Problem bereits ausführlich untersucht und ein Update zum Download bereit gestellt, das den Fehler beheben soll. Der Konzern rät betroffenen Kunden zur Installation des Hotfixes. Anwender, bei denen der Fehler nicht auftritt, sollen das Update nicht installieren und dessen Veröffentlichung als Teil des Windows 7 Service Pack 1 abwarten.
Weitere Informationen: Microsoft KB977178
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