 Der Sicherheitsdienstleister Immunet verfolgt in Sachen Virenschutz ein Konzept, bei dem man sich den Vorteilen der sogenannten Cloud bedienen möchte. Ein ganz zentrales Element von Immunet Protect stellt die Community dar.
Wie Immunet mitteilte, könnte man mit diesem Vorhaben sofort auf aktuelle Bedrohungen reagieren und alle daran beteiligten Nutzer vor der potenziellen Bedrohung schützen. Erforderlich ist an dieser Stelle natürlich eine entsprechend große und globale Gemeinschaft von Nutzern sowie der Austausch von anonymen Informationen über die verwendeten Anwendungen.
Sobald der Anwender ein Programm auf seinem Rechner startet, wird eine Anfrage an einen der Server von Immunet geschickt. Dieser überprüft sodann, ob es sich um eine bösartige Applikation handelt. Im Bruchteil von einer Sekunde soll anschließend auf dieses Ereignis reagiert werden und gegebenenfalls das Ausführen der Anwendung unterbunden werden.
Zudem soll eine umfassende Überprüfung der potenziellen Malware stattfinden. Handelt es sich hierbei tatsächlich um Schadcode, so wird an alle Mitglieder eine entsprechende Warnmeldung herausgegeben.
Auf diese Weise sollen sich die Anwender einen Großteil der Arbeit sparen können. Das meiste übernehmen die Server von Immunet, teilte Pressetext mit.
Die überzeugenden Vorteile der Antiviren-Cloud sieht der Immunet-Chef Oliver Friedrichs in der Geschwindigkeit und in der sozialen Komponente. Das Programm soll überdies auch in Social Networks einsetzbar sein.
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