
Wenn Kunden größere Datenmengen aus der Amazon-Wolke beziehen möchten, so kann dies geraume Zeit beanspruchen. Eine Alternative zum herkömmlichen Download hat Amazon bezüglich des
AWS Import/Export zur Verfügung gestellt.
In einer speziellen Manifest-Datei muss der Kunde zunächst festhalten, welche Dateien exportiert werden sollen und die besagte Datei an Amazon via E-Mail schicken. Als Antwort erhält er sodann den sogenannten "job identifier". Anschließend muss das jeweilige Speichermedium noch mit der digitalen Signatur ausgestattet und direkt zu Amazon verschickt werden. Nach kurzer Zeit soll dann die gefüllte Festplatte mit den gewünschten Daten wieder beim Kunden eintreffen.
Die Voraussetzung um diesen Dienst nutzen zu können, ist es, ein Kunde des
Amazon Simple Storage Service (S3) zu sein. Sollte sich der Kunde dafür interessieren größere Mengen von Dateien aus der
Amazon-Cloud herunterzuladen, so muss dies künftig nicht mehr zwingend über das Internet erfolgen.
Vermutlich besteht in den Kreisen der Kundschaft eine gesteigerte Nachfrage, denn nicht gerade selten sind die jeweiligen Downloads abhängig von der Internetanbindung von großer Dauer.
Im Amazon Web Services Blog werden einige
mögliche Einsatzgebiete erwähnt. Denkbar sei beispielsweise die Wiederherstellung von relevanten Daten im Falle eines Hardwarefehlers. Abgesehen davon könnten auf diese Weise auch bequem Daten bezogen werden, welche in der Wolke erstellt wurden.
Der Versand ist momentan auf die Grenzen der Vereinigten Staaten beschränkt. Pro Laufwerk verlangt Amazon den Festbetrag von
80 US-Dollar. Für jede Stunde des Kopiervorgangs kommen weitere 2,49 US-Dollar hinzu.
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