CPUs: Intel will bis 2022 im 4-Nm-Maßstab fertigen

Prozessoren Der Halbleiterhersteller Intel geht davon aus, dass man die Schrumpfung der Strukturen von PC-Prozessoren auch auf lange Sicht mit der aktuellen Geschwindigkeit voran treiben kann. Ziel ist es, bis 2022 CPUs im 4-Nanometer-Maßstab fertigen zu können. Für das kommende Jahr hat Intel bereits seine ersten 32-Nanometer-Chips angekündigt. Bis 2012 soll dann zunächst die Fertigung in 22 Nanometer Strukturbreite erreicht werden. Mit Hilfe neuer Materialien, die der Konzern bisher nicht näher benannt hat, soll es dann recht zügig weiter gehen, meldet 'PC Watch'.


Durch die Möglichkeit, in immer kleineren Maßstäben zu fertigen, nimmt auch die physische Größe der Rechenkerne selbst ab. Es lassen sich deshalb auch mehr Kerne auf einem Chip unterbringen, so dass die Zahl der Rechenkerne künftiger Prozessoren stark ansteigen soll.

Damit die Kunden die verbesserte Technologie nutzen können, investiert Intel derzeit verstärkt in die Forschung im Bereich des Parallel Computing. Am Freitag gab man die Übernahme der Firma RapidMind bekannt, die Technologien zur Ausnutzung der Leistung von Multicore-Prozessoren entwickelt.

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