CPUs: Intel will bis 2022 im 4-Nm-Maßstab fertigen

Prozessoren Der Halbleiterhersteller Intel geht davon aus, dass man die Schrumpfung der Strukturen von PC-Prozessoren auch auf lange Sicht mit der aktuellen Geschwindigkeit voran treiben kann. Ziel ist es, bis 2022 CPUs im 4-Nanometer-Maßstab fertigen zu können. mehr...

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wieviel prozent muss man da wohl noch wegen verzögerungen drauflegen :-))
 
@glumada: Ich bin da eher sehr optimistisch in diesem Punkt. Intel hatte schon früh bekannt gegeben dass man in Sachen Zellkern-Prozessoren intensiv forschen würde, damit dies einmal für jederman zugänglich ist. Und wenn jetzt nichts groesseres passiert ist dies sehr realistisch.
 
@glumada: naja eher abziehen. Dieses Jahr kommen schon die ersten 32nm CPUs auf den Markt.
 
@Layor: da steht auch "high volume" und nicht veroeffentlichung von den erstmodellen...
 
@glumada: Ich glaube, dass wir im Jahr 2022 hoffentlich nicht mehr auf Transistoren in dieser Form angewiesen sind, wenn doch, wäre das höchst bedauerlich, und wir noch nicht mal in 100 Jahren aus unserer Galaxie raus. Genau wie 3 Liter Autos. Irgendwann gibts auch 2 und 1 Liter Autos, dennoch werden sie immer noch Rohstoffe verschwenden und die Umwelt verschmutzen. Neue Ideen braucht das Land, nicht verbesserte Techniken der Vergangenheit. Man muss wieder bei 0 Anfangen, basierend auf dem gesamten Wissen das wir haben, nicht auf dem der Halbleitertechnik. Nur meine Meinung.
 
@borizb: Was ist den so schlimm an der Transitortechnik ?

Ohne Strom funktioniert im Prinzip keine Technik. Und durch die konstante Verbesserung der Modelle wird ja alles immer stromsparender.

Und das mit den Autos kann man so oder so sehen.
Wenn du Elektroautos finde ich ist es ein Betrug.
Den wer dran glaubt, dass Solarzellen und Windkraft alle Elektroautos in Deutschland versorgen könnte, der Träumt.

Da braucht man nur noch mehr Kernkraft und Kohlenkraftwerke.

Und besonders bei Kohlekraftwerke ist es ja egal, ob das Auto die Rohstoffe verbrennt oder das Kraftwerk.

Ich sag mal so. Solange es Menschen gibt gibt es auch einen Verbrauch von Rohstoffen :-)

Und das größte Problem ist eigentlich, dass jedem schon in der Schule eingetrichtert bekommt, dass man nicht stehen bleiben darf, sondern man muss schauen das man immer mehr erreichen kann.

Und das äußert sich so das das erste Auto 130 PS hat, dann 180, 230 und immer mehr.
 
@borizb: aus unserer Galaxie kommen wir nie raus, man kann zwar schneller als mit Lichtgeschwindigkeit reisen, man benötigt dazu nuhr mehr energie als das ganze universum hat
 
die relative Geschwidnigkeit bleibt wirklich mehr oder weniger erhalten.. aber die absolute Geschwindigkeit wird deutlich weniger.. und ob man jetzt 4 oder 5nm hat macht im enddeffekt weniger aus wie z.b. zwischen 65 und 45nm
 
@a-hab: ..tja, 5-4 ist ja auch gleich 1 und 65-45 ist gleich 20. Klar ist das weniger.... :-))
 
@a-hab: Und das soll heissen? Dann machst Du aus Nano eben Piko und schon haste wieder Schritte von 80 Pikometer auf 40 Pikometer... bis vor ein paar Jahren waren es ja auch noch Mikrometer.
 
@DavyJones: Es kommt hier aufs Verhätnis der Differenz zu den Ausgangs, bzw Endwerten an.
65-45=20 __> etwas weniger wie 1/3:
5-4=1 __> nurnoch 1/5:
Und er hat auch damit recht, dass die absolute Rechenleistung immer schwerer gesteigert werden kann. In absehbarer Zeit wird mit heutigen Rechentechnologien kein großer Fortschritt mehr erzielbar sein, einer der Gründe weshalb man sich an Quanten-Computing versucht.
 
@Chemist: ist schon klar, nur ist das ja egal, wie hoch die rechenleistung eines einzelnen cpu ist, wenn man einfach immer deren anzahl verdoppelt... irgendwo bleibt dann schon was haengen. die frage ist, ob nicht auch mal in richtung software dann was gemacht werden muesste. das in dieser technologie sicherlich noch der nachfolger offizell aussteht, ist aber auch damit zu rechnen, das kein mensch 10 jahre in die zukunft blicken kann...
 
Ist da auch irgendwann Ende, oder sind wir dann bei 0,001nm?
 
@boon: wer weiß was die Zukunft bringt :-)
 
@boon: naja man kann bissl über diese news lachen xD aba das hab ich auf die shcnelle bei google gefunden: http://www.computerbase.de/news/allgemein/forschung/2001/juni/intel-forscher_grenze/
 
@JasonLA: Die Frage ist ob es im Jahr 2022 überhaupt noch Silizium CPUs gibt. Werden heut zutage ja schon viele Alternativen diskutiert. So weit in die Zukunft schaun kann nicht mal Google :)
 
@boon: Die Grenze wird bald erreicht sein, da man langsam in die Größe einzelner Atome kommt. Und da ist einfasch Schluss mit der Miniaturisierung. In spätestens 20 Jahren ist Ende. Dann muss wo anders optimiert werden.
 
@Fatal!ty Str!ke: Dann werden halt einzelnen Quarks geschaltet :)
Da gibt es ja genug von in allen verschiedenen Größen und Formen :D
 
@Roidal: Naja das wird wohl schwierig. Das kleinste Atom ist das Wasserstoffatom mit einem radius von 37pm.
Ein Nanometer ist ungefähr so groß wie 4 Atome nebeneinander auf einem Metall. Also irgendwo bei 4 nm wird schon die grenze liegen zumindest mit der derzeitigen technologie.
 
@quaX123: Wie rechnest du? Ein nm sind 1000pm, ein Siliziumatom nimmt in kovalenter Bindung 110pm ein, sprich in einem Nanometer bekommst du schonmal 9 Silizumatome unter, in den hier anvisierten 4 nm sind immerhin schon 36. Natürlich ist das nicht die Welt, aber 9 sind immerhin schon mehr als doppelt so viel wie deine genannten 4.
 
ich glaub irgendwie, dass man soweit voraus garnicht planen kann.
 
@!Mani!: Ich glaub da werden noch viele Probleme entstehen das wiederrum dazu führt das die CPUs viel zu teuer werden .
 
@!Mani!: das ist auch keine Planung von intel sondern nur eine Aussicht !
 
Wenn die Technologiekonzerne wirklich daran interessiert wären den maximalen technologischen Fortschritt zu erzielen, dann könnte die Entwicklung hundertfach schneller verlaufen. Aber damit ließe sich nicht so viel Geld verdienen. So braucht man kaum Geld in Forschung zu investieren und erhöht die Leistung extra langsam dosiert. So kann man mit der gleichen Technologie über 10 bis 20 Jahre hinweg immer wieder neu kassieren, während sich mit einem technologischen Quantensprung nur einmal Geld machen ließe und aufgrund der Forschungskosten zudem noch weniger Gewinn abwerfen würde. Ein klassisches Beispiel dafür wie sich der Kapitalismus vom technologischen Triebmotor zum Hemmschuh entwickelt hat.
 
@HazardX: was ein mist du da redest. arbeitest du in der grundlagenforschung? ne gelle? man versucht die aktuellen fertigungsprozesse zu optimieren und für die industrie kompatibel sowie bezahlbar zu machen. du kannst nicht erwarten das intel unmengen kapital für neue technologien aus der forschung für die marktfertigung von heute auf morgen bezhalt um dir dann den überprozessor zu bauen, den du dann nicht kaufst weil er zu teuer ist. der markt muss reifen damit die preise auch bezahlbar sind.
 
@HazardX: na klar, ich weiß noch damals wie sie im westen nach dem trabbi lechsten, was vergleichbares war ja im westen nicht mehr zu finden.
 
Büschen spät dran die News :-)
 
@markox: Snack nich son dumm tüch.
 
Ich halte das, was da steht, für einen Marketinggag und (noch) undurchführbar. Ich denk, im Jahr 2022 (das ist schon in 13 Jahren!) schmunzeln wir drüber. Man muss sich mal ausrechnen, wie viele Atome nebeneinander in 4 nm passen... bei Si sind es etwa 17... Siebzehn!!! Das muss korrekt angeordnet und eingebettet werden, zwingend frei von Verunreinigungen und Störstellen sein (sonst wird sich die Struktur ganz anders verhalten als gewünscht) und vor allem immun gegen Quanteneffekte wie das Tunneln. Ich sehe unterirdische Yield-Raten kommen... Jedes größere Magnetfeld wird bei den niedrigen Spannungen und Strömen, die nur angelegt werden dürften, sofort tödlich sein, kosmische Strahlung lässt gleich eine ganze Struktureinheit verrückt spielen... Rein physikalisch gehts eigentlich mit der heutigen Technik nicht, und ich will sehen, wie sie die Grenzen der Natur nach außen schieben. Da brauchts aber noch viel, viel, viel Zeit, gute Ideen und Geld... oder einen komplett neuen Ansatz in der Nanotechnik.
 
@castelgandolfo: Glaube die haben da Leute...die ein bisschen wissen was sie tun :)
 
@Demiurg: Neben Ingenieuren, die ein bisschen wissen, was sie tun bestimmt auch den ein oder anderen Marketingstrategen, die ebenfalls ein bisschen wissen, was sie tun.
 
@castelgandolfo: Jein. Ist kein Marketing-Gag. Aber mit der bisher verwendeten herkömlichen Herstellungsmethode ist bei, ich glaube 18nm schluss. Aber es wird bereits fleissig an anderen Methoden geforscht. IBM hat erst kürzlich einen sogenannten DNA-Chip vorgestellt, das wird die Zukunft werden: http://www.tomshardware.com/news/dna-ibm-chips-cpu-nanotech,8467.html __und bei solchen neuartigen Fertigungsmethoden ist Intel eher Schlusslicht als sonst was, deswegen hat Intel auch nicht ausgeschlossen mit anderen zusammen zuarbeiten (warum wird das hier auf Winfuture nicht erwähnt?), weil sie es alleine höchstwahrscheinlich nicht schaffen werden. (Stichwort IBM Konsortium, IBM arbeitet auch schon lange nicht mehr alleine, sondern entwickelt zusammen, unter anderem mit AMD, Sony,...).
 
@castelgandolfo: Ein paar mehr Atome sinds schon :) Sind immerhin kovalent gebunden und nicht frei im Raum nebeneinander, dann wären es in der Tat knapp 19. Aber die Grundprobleme die du ansprichst stimmen natürlich. Je kleiner die Strukturbreiten werden umso mehr spielen die Quanteneffekte eine Rolle (die tun es jetzt auch schon in gewissen Maße). Das die Spannungen bei jedem Miniaturisierungsschritt kleiner werden ist prinzipiell natürlich förderlich was Verlustleistung angeht, aber bei den geringen Spannungen die zu erwarten sind wirds echt spannend wie die das zuverlässig hinkriegen wollen. Ich denke mal neue Transistordesigns (ist ja auch oben im Bild ab 2014 angedeutet) und neue Materialen können das aber schon in Griff kriegen. Der in einem anderen Kommentar genannte DNA Chip ist ja nichts besonderes, auch nur ein "normaler" Siliziumchip, nur mit einer besonderen Art die Strukturen zu erzeugen. Radikaler ist da die Idee Kohlenstoff im Diamantgitter dotiert mit Bor als Halbleiter zu benutzen. Selbst aktuelle Designs könnte man mit dem Material drastisch in der Leistung steigern, da die Elektronenbeweglichkeit höher ist als in Silizium, die Wärmeleitfähigkeit übersteigt die von Silizium fast um Faktor 5 und zu guter letzt macht das Material nicht bei recht moderaten Temperaturen schlapp wie Silizium, sondern hält auch locker 600° als Betriebstemperatur aus. Ich denke an Ideen mangelt es den Wissenschaftlern nicht, mal sehen was die Zukunft bringt.
 
@Demiurg: Ich weiß auch ein wenig, was ich schreibe... kannst ja mal recherchieren, warum :o) @tekstep: Klaro ist es ein Marketinggag, und zwar in Reinform. Denn die Technik, von der sie reden, haben sie bei weitem, weitem, weitem noch nicht. Es ist noch nicht mal wirklich denkbar mit den Mitteln, die wir heute haben, eher ein Schuss ins Blaue. Auch der Witz mit den DNA-Chips ist von dieser Sorte. Es geht schon los: "IBM claims...". Und dann ordnen sie Kohlenstoff-Nanoröhrchen in Strukturen an. Okay, gut gemacht... aber sie haben damit nicht die Regeln der Quantenphysik besiegt. Ich verfolge die neuen Entwicklungen immer ein wenig und bin schon begeistert, was heute alles geht. Ich hab aber auch gesehen, wie empfindlich kleine Strukturen sind, und mit der Miniaturisierung werden sie immer empfindlicher. Irgendwann wird es wohl so sein, dass man eine solche Struktur mehrfach implementieren muss, weil die Wahrscheinlichkeit für fehlerhafte Zustände bei einer einzelnen Struktur viel zu groß geworden ist.
 
Die sollten besser was mit der Taktfrequenz machen und mit "blauen Diamant" forschen. Silizium ist out.
 
Bis dahin ändert sich sowieso sehr viel.
 
... Die sollten sich mal lieber gedanken machen einen Chip zu entwickeln mit interner GPU
 
@iph8x: also back to the roots?
 
@(R)MacGyver: wie immer^^ der ewige kreislauf.. zuerst laut schreien dass man für grafikberechnungen eigene chips haben will, und dann wieder umgekehrt =)

btw. für lowcost PCs sprich stink normale "ich surfe nur im internet, schau meine emails an und verwende excel und word - office rechner" is es sicher eine gute alternative, da der stromverbrauch wieder gesenkt werden könnte
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