 Der Branchenverband der US-Musikindustrie RIAA ist nun endgültig vom digitalen Rechtemanagement (DRM) abgerückt. "DRM ist tot, oder etwa nicht?", sagte Jonathan Lamy Chefpressesprecher des Verbandes.
Er antwortete damit auf eine Nachfrage des Magazins 'SCMagazine', das seinen Standpunkt zu der Technologie in Erfahrung bringen wollte. Noch vor einem Jahr ging David Hughes, Cheftechniker der RIAA, fest davon aus, dass DRM trotz der Abkehr der großen Download-Shops vor einem Comeback stehe.
Wenn nun allerdings die RIAA bereits zu der Überzeugung gelangt ist, dass entsprechende Technologien den Weg alles Zeitlichen gegangen sind, geht der Technologie ihr letzter großer Befürworter verloren - zumindest was die Musikindustrie angeht.
Auch die IFPI als internationaler Branchenverband musste bereits einsehen, dass die Knebelung der Musikstücke an Kopierschutzsysteme bei den Kunden nur zu Unzufriedenheit führt. Die Organisation musste angesichts der Marktentwicklung eingestehen, dass die Entfernung von DRM aus den Download-Angeboten die Verkaufszahlen signifikant ansteigen ließen.
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