E-Petition gegen "Killerspiele"-Verbot ist erfolgreich

Recht, Politik & EU Eine weitere E-Petition der Internet-Community an den Bundestag hat die Hürde von 50.000 Unterzeichnern genommen: Diesmal geht es um das geplante Herstellungs- und Verbreitungsverbot so genannter "Killerspiele".

Die Petition wurde am 7. Juli gestartet. Bis zum 19. August wäre Zeit gewesen, 50.000 Unterstützer zu gewinnen. Diese Marke wurde nun bereits gestern überschritten. Damit muss sich der Petitionsausschuss des Bundestages mit dem Thema befassen und der Initiator Peter Schleußer kann dort selbst Stellung nehmen.


Hintergrund ist ein Beschluss zum Herstellungs- und Verbreitungsverbot gewaltbetonter Computerspiele durch die Innenministerkonferenz der Länder Anfang Juni. Diese zogen eine direkte Verbindung solcher Produkte zu Amokläufen Jugendlicher.

Diese Diskussion nahm im Anschluss an den Amoklauf in Winnenden teils regelrecht absurde Ausmaße an. So nannte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann Gewaltspiele in einem Atemzug mit Kinderpornos. Außerdem mussten wegen des Drucks aus der Politik mehrere eSports-Events in Baden-Württemberg abgesagt werden. Zuletzt fiel sogar eine LAN-Party aus, während am geplanten Veranstaltungstermin aber ein Schützenfest durchgeführt wurde.
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Richtig so - es kann doch nicht sein, dass die Politiker machen was sie denken. Ohne zu wissen über was sie eigentlich reden. Hier werden pauschal erstmal alle verurteilt, egal ob da nun was dran ist oder nicht :-(
 
@mobby83: das alles noch nichtmal das problem! Die haben da oben nicht verstanden das die eigt die wünsche des volkes umsetzen sollen! Und nicht das was die für richtig halten! ___ darüberhinaus sind verbote in jeglicher form sinnfrei!
 
@mobby83: Haste dir die Petition auch mal durchgelesen? Die ist total schwammig Formuliert und läßt ausserdem soviele Lücken das es schon fast Peinlich ist. Schleußer hat gegenüber Golem auch gesagt das das aus dem Bauch raus war... also mehr ne Wut-Attacke als eine Konstruktive Petition die auch entsprechend formuliert ist.
 
@königflamer: Quatsch nicht! Ein Politiker setzt SEIN Programm durch - und zwar DAS Programm, wovon ER denkt, dass es das beste für das Volk ist! Die brauch es nicht interessieren, was du dir wünscht! Vielleicht ist das Wunschdenken deinerseits, dass die Politiker das tun sollten ...
 
@Snake566977: Ich glaub Du hast sie nicht richtig gelesen! Klar mag sie aus Wut entstanden sein, aber schwammig ist sie nicht. Sie hat Hand und Fuß und die Forderungen sind nicht nur gerechtfertigt, sondern laut unserem Grundgesetz eigentlich Selbstverständlich!


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