Antivirus-Tool löscht Systemdateien von Windows XP

Windows XP Der Sicherheitsdienstleister Computer Associates (CA) hat sich bei zahlreichen Nutzern entschuldigt, nachdem die von dem Unternehmen vertriebene Antivirus-Software CA Anti-Virus 2009 deren Computer durch eine Fehlerkennung lahm gelegt hatte. Offenbar hatte CA Anti-Virus gestern diverse Systemdateien von Windows XP, aber auch einige Dateien von Programmen von Drittanbietern, fälschlicherweise als Win32/AMalum erkannt und somit für Malware gehalten. In der Folge wurden die Dateien in einen Quarantäne-Ordner verschoben und ihre Endungen verändert.

Je nach Art der Einstellungen in CA Anti-Virus 2009 wurden die betroffenen Dateien teilweise auch gelöscht, was wiederum zu einer Verschlechterung der Systemstabilität führte. Von der Fehlerkennung waren sowohl Dateien des Service Pack 3 von Windows XP, Systemdateien wie net.exe und netsh.exe, sowie Dateien des Real Player und anderer Software betroffen.

CA empfahl den Kunden kurzfristig, die automatische Quarantäne von verdächtigen Dateien oder das automatische Löschen von derartigen Dateien abzuschalten. Inzwischen hat das Unternehmen ein Update seiner Virensignaturdateien veröffentlicht, mit dem die Fehlerkennung nicht mehr auftreten soll. CA rät allen Kunden, so bald wie möglich auf die neue Version zu aktualisieren.

Die Nutzer können die unter Quarantäne gestellten Dateien mit Hilfe von CA Anti-Virus 2009 wiederherstellen. Bei Dateien, deren Endungen geändert wurden, muss der Zusatz .avb wieder entfernt werden, nachdem sie über eine entsprechende Suche gefunden wurden. Über seinen Kundendienst bietet CA mittlerweile auch ein kleines Programm zur automatischen Wiederherstellung an.
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