Windows 7: Gratis-Upgrade bei Neu-PCs mit Hürden

Windows 7 Microsoft hat bei seinem Windows 7 Upgrade Option Programm einige Hürden aufgestellt, die zwar nur wenige Kunden betreffen dürften, in einigen Fällen machen sie das Angebot jedoch gerade für Firmen unattraktiv. Außerdem wird so mancher Kunde, der in Aussicht auf ein Gratis-Upgrade mit dem Kauf eines neuen PCs nicht mehr wartet, letztlich enttäuscht. So berichtete uns ein Leser, dass Microsoft und seine Hardware-Partner es auch vom Herstellungsdatum des jeweiligen PCs abhängig machen, ob dieser für ein Gratis-Upgrade in Frage kommt. Es kommt also offenbar doch nicht nur auf den Kauf des Systems am oder nach dem 26. Juni 2009 an.

Uns gegenüber berichtete ein betroffener Kunde, der pünktlich zum Tag der Einführung der Windows 7 Upgrade Option einen neuen Laptop des Herstellers Acer erworben hatte, dass sein Gerät entgegen der Versprechungen von Microsoft und seinen Partnern nicht für das Gratis-Upgrade in Frage kommt. Als Grund nennt der Acer-Support das angeblich zu weit zurück liegende Produktionsdatum.

Der neu erworbene Laptop des Kunden wurde demnach bereits im Oktober 2008 gebaut, aber eben jetzt erst verkauft. Für das Upgrade kommen den Angaben zufolge aber nur Geräte in Frage, die ab der 15. Kalenderwoche 2009 also seit April dieses Jahres gefertigt wurden. Der Kundendienst von Acer führt dies auf "offizielle Vorgaben von Microsoft" zurück, die man leider nicht ändern könne.

Microsoft behauptet offiziell, dass allein die Hersteller für die Abwicklung des Programms für die Option auf ein kostenloses Upgrade auf Windows 7 zuständig sind. Offenbar widersprechen sich die Angaben der Beteiligten also. Die Kunden müssen beim Kauf eines neuen PCs daher offenbar auch das Herstellungsdatum beachten, wenn sie die Upgrade Option in Anspruch nehmen wollen.

Für unseren Leser hat die Vorfreude auf Windows 7 nun erst einmal für Enttäuschung gesorgt, hatte er doch extra bis zum Beginn des Upgrade-Programms gewartet, bevor er seinen neuen Laptop kaufte. Wie die Kunden beim Kauf das Herstellungsdatum des jeweiligen PCs herausfinden und berücksichtigen sollen, ist unklar.

Ein weiteres Hindernis, das allerdings im Normalfall nur für Firmenkunden störend wirken dürfte, ist die Begrenzung der pro Kunde möglichen Upgrades. Microsoft erlaubt pro Kunde den Bezug des Gratis-Upgrades auf Windows 7 für maximal 25 Geräte. Während kaum ein Privatkunde derart viele Systeme mit dem Ziel eines Upgrades erwerben dürfte, nimmt diese Hürde vielen Unternehmen die Möglichkeit, das Angebot effektiv in Anspruch zu nehmen.

Microsoft will auf diesem Weg offenbar einen "Missbrauch" des Angebots durch Firmenkunden verhindern. Diese Kundengruppe will das Unternehmen offenbar lieber zur Nutzung von speziellen Verträgen zur Bereitstellung von Software bewegen, mit denen sich zusätzliche Einnahmen erzielen lassen.

WinFuture Special: Windows 7
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