Bundesnetzagentur treibt entbündeltes DSL voran

Recht, Politik & EU Die Bundesnetzagentur hat der Deutschen Telekom eine Regulierungsverfügung für den IP-Bitstrom-Zugang übermittelt. Der Konzern wurde aufgefordert, eine Gebührenübersicht vorzulegen, hieß es.

Die Entscheidung sei erforderlich geworden, weil das Bundesverwaltungsgericht mit seinem Urteil vom 28. Januar die in einer Regulierungsverfügung von 2006 vorgesehene Entgeltgenehmigungspflicht aufgehoben hatte. Mit der heutigen Verfügung wird deshalb die Regulierungslage, wie sie vor dem Urteil bestand, wiederhergestellt, teilte die Behörde mit.


Der IP-Bitstrom-Zugang hat für den Telekommunikationsmarkt nach Auffassung der Bundesnetzagentur eine besondere Relevanz, da die Telekom den Wettbewerbern hier entbündelte DSL-Anschlüsse ohne zusätzlichen Festnetzanschluss überlässt. Kleinere Wettbewerber brauchen so nur eine relativ kleine eigene Infrastruktur aufbauen.

Der IP-Bitstrom versetzt Wettbewerber der Telekom damit in die Lage, Endkunden pure breitbandige Internetzugänge anzubieten und hat vornehmlich den Massenmarkt im Blick. Die Bundesnetzagentur hat die Telekom aufgefordert, nunmehr innerhalb eines Monats einen neuen Entgeltantrag für den IP-Bitstrom-Zugang einzureichen.
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na endlich kommt da etwas schwung in das thema. wird langsam zeit dass dieser bündelungsschwachsin aufhört. die möglichkeiten auf einen festnetzanschluss zu verzichten sind ja heut zu tage nicht wirklich klein. mich persönlich würde ein o2 vertrag mit homezone und ein einzelnerm kostengünstiger dsl anschluss zuhause, mehr an sprechen als noch ein festnetzanschluss zuhause aufgezwungen zu bekommen...
 
@qwerik: Ich wollte nur mal sagen, das wollte die Telekom schon vor einen Jahr machen. Etwas anderes, was dadurch auch passiert, das die T-Com dann anfängt alle Analog & ISDN-Anschlüsse zu kündigen. Denn Analog & ISDN ist dann tot, dann gibt es wenn du Telefon haben willst nur noch Bitstream.
 
@basti2k: analog und isdn wirds in ein paar jahren eh nicht mehr geben. "Bis 2014 will die Telekom weite Teile Deutschlands mit Glasfasernetzen modernisiert haben und die traditionelle Telefonvermittlung durch IP-Techniken ersetzen. Nach Medienberichten wolle die Telekom das alte Netz komplett abschalten, sobald nur noch sieben Millionen Haushalte die traditionellen Analog- oder ISDN-Anschlüsse nutzten. " http://i8t.de/177o1f69
 
@basti2k: Warum auch nicht? Wenn die technik veraltet ist, warum daran festhalten? Aber wenn auch die Haushalte vielleicht nicht wirklich einen Analogen Anschluss brauchen, frage ich mich wie es mit den ganzen Kleinbetrieben dann ausschaut. Viele kleine Betriebe ua. Arztparxen sind auf Fax und Fernwartbare (alte) Hardware angewiesen... Wäre blöd, wenn die alle gezwungen wären auf zu rüsten...
 
@basti2k: Warum auch nicht? Wenn die technik veraltet ist, warum daran festhalten? Aber wenn auch die Haushalte vielleicht nicht wirklich einen Analogen Anschluss brauchen, frage ich mich wie es mit den ganzen Kleinbetrieben dann ausschaut. Viele kleine Betriebe ua. Arztparxen sind auf Fax und Fernwartbare (alte) Hardware angewiesen... Wäre blöd, wenn die alle gezwungen wären auf zu rüsten...


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