Studie: Web-Bugs von Google auf 88% aller Seiten

Datenschutz Laut einer Studie der University of California ist Google der Spitzenreiter beim Einsatz so genannter Web-Bugs. Dabei handelt es sich um kleine Grafiken, die die Spuren der Besucher einer Webseite verfolgen sollen.

In 92 der laut Quantcast 100 meistbesuchten Webseiten kommen die Web-Bugs von Google zum Einsatz. Betrachtet man alle 393.829 in diese Untersuchung einbezogenen Domains, so kommt der Suchmaschinenbetreiber auf einen Anteil von 88 Prozent. Bei den verwendeten Web-Bugs handelt es sich um Tracking-Hilfsmittel von Google Analytics und DoubleClick.


Die Studie zeigt, dass auch die Werkzeuge von Microsoft Atlas (60 Prozent) sowie Omniture und Quantcast (57 Prozent) häufig zum Einsatz kommen. Insgesamt stellten die Forscher fest, dass alle der 50 beliebtesten Webseiten eines Monats mindestens einen Web-Bug oder ein anderes Tracking-Instrument beinhalten.

Zu den Webseiten mit den meisten Analysemitteln gehörten im März 2009 Blogspot und Typepad sowie die Internetseite von Google selbst. Auch der dazugehörige Dienst Blogger.com nutzte bis zu 100 verschiedene Hilfsmittel auf einmal.

Bei den Web-Bugs handelt es sich meistens um kleine Grafiken, die nur 1 x 1 Pixel groß sind. Sie senden IP-Adresse des Nutzers, URL der besuchten Webseite, Zeitpunkt des Aufrufs, Browsertyp sowie einige Informationen über gesetzte Cookies an einen Server, der die Daten auswertet. Die Hilfsmittel lassen sich erst durch einen Blick in den Quellcode der Webseite aufspüren.

Weitere Informationen: knowprivacy.org
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Ich könnte mich ja jetzt ein wenig aufregen... Tue ich auch!
 
@Radi_Cöln: bringt nichts, wir haben den Kampf gegen die Maschinen verloren. Du kannst höchstens dein PC Ausschalten und DSL Anschluss kündigen. Damit du verstehst wie ernst meine Aussage ist, schau dir die Terminator Teile von 1 bis 4 an :-)
 
@LastSamuraj: Nja, einfach mal Filter setzen in AddBlock auf google analytics und schon ist eine Menge erreicht.
 
@Radi_Cöln: Brauchst dich nicht aufregen. Google hat ja dann die gleichen Probleme wie die StaSi. Die können die Masse an Daten gar nicht verarbeiten. Die ersaufen an Datengrabbing.
 
@GreCCoikarus: Im gegensatz zur Stasi kann Google aber alles elektronisch auswerten, was deutlich schneller geht.


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