Microsoft: Killer-Applikationen sollen Windows stärken
Cloud-Computing beschreibt die Verlagerung zentraler Anwendungen und Funktionen wie die Speicherung von Daten ins Internet. Der PC dient damit nicht mehr als System zur Datenverarbeitung, sondern soll nur noch den Zugang zu den in Rechenzentren konzentrierten Applikationen ermöglichen.
Daraus wird häufig eine sinkende Bedeutung für das lokale Betriebssystem abgeleitet. Craig Mundie, Chief Research and Strategy Officer bei Microsoft, will diesem Trend aber nicht folgen. "Die Leute sagen, dass Betriebssystem ist dabei irrelevant, aber die Anforderungen an das System werden gleichzeitig immer größer und größer", sagte er.
Allerdings liege im Cloud-Computing trotzdem eine wichtige Herausforderung für Microsoft. Denn die meisten Nutzer entscheiden sich laut Mundie nicht für Windows, sondern die darauf laufenden Anwendungen. Das gelte auch für die zukünftige Entwicklung.
Für Microsoft gelte es also, Killer-Applikationen auf Basis von Windows bereitzustellen. So soll gewährleistet werden, dass die bisherigen Kunden dem Unternehmen treu bleiben.
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