Klage: eBay soll Verkauf von Fälschungen fördern

Internet & Webdienste Das Online-Auktionshaus eBay muss sich in den USA nun erneut mit einer Klage des Schmuck- und Luxusgüterhändlers Tiffany & Co. auseinander setzen. Das Unternehmen wird beschuldigt, den Vertrieb illegaler Fälschungen der Produkte von Tiffany & Co. über seine Plattform wissentlich in Kauf genommen zu haben. Insgesamt sollen mehrere zehntausend illegal kopierte Schmuckstücke des Herstellers bei eBay zum Verkauf angeboten worden sein. Das Auktionshaus wollte die Anschuldigung nicht gelten lassen und gab an, dass Tiffany & Co. selbst nicht genug tue, um den illegalen Handel mit Fälschungen zu verhindern.

Nach Angaben von Tiffany & Co. habe eBay selbst keine Aktivitäten gegen die Fälscher gezeigt. eBay hingegen verlangte von dem Unternehmen, über Auktionen in denen eventuell Fälschungen angeboten werden, informiert zu werden. Man habe bereits zahllose Verkäufer wegen Regelverstößen von der Nutzung ausgeschlossen und so seinen Teil zum Schutz der Interessen der Rechteinhaber getan, hieß es.

Tiffany & Co. hatte im Vorfeld seiner Klage diverse Gegenstände bei eBay erworben, die als Original-Produkte angeboten wurden. Von 325 zufällig eingekauften Produkten waren jedoch rund 75 Prozent Fälschungen. Es gebe keine Beweise dafür, dass eBay aktiv gegen die Anbieter der Fälschungen vorgegangen sei, auch nachdem man das Unternehmen diesbezüglich informiert hatte, argumentieren die Anwälte des Schmuckhändlers.
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