Vista: Hersteller lehnen ReadyBoost/Turbo Memory ab

Windows Vista Microsoft hat mit ReadyBoost und ReadyDrive zwei Beschleunigungstechnologien in Windows Vista integriert, die dafür sorgen sollen, dass Vista-PCs schneller starten und das Öffnen häufig genutzter Programme zügiger von statten geht. Intel hat unterstützt diese Technologie mit seinem Turbo Memory. Dabei handelt es sich um Flash-Speicher, der direkt auf dem Mainboard von Laptops und PCs untergebracht werden kann. Die Notebook-Hersteller, die auf Intels neue Plattform "Santa Rosa" setzen, stehen dem Konzept aber offenbar sehr skeptisch gegenüber. Sie sehen nur einen geringen Nutzen für die Kunden und scheuen die Zusatzkosten, die durch den Einbau von Flash-Modulen entstehen.

Sowohl Sony, als auch MSI und Hewlett-Packard halten sich mit ihrer Ablehnung gegenüber Turbo Memory und somit auch den in Vista integrierten Beschleunigungsfunktionen nicht zurück. In einer Pressemitteilung stellte MSI die Auswirkungen von Turbo Memory und ReadyBoost für die Beschleunigung von Notebooks in Frage.


Bei Hewlett-Packard führte man eigene Tests durch und musste feststellen, dass der Einbau des Onboard-Flash-Speichers kaum Auswirkungen auf die Gesamtleistung von Notebooks hat. Deshalb will das Unternehmen nach eigenen Angaben keines seiner Modelle mit den Turbo Memory Modulen ausliefern.

Wenn bereits ausreichend Arbeitsspeicher verbaut ist, sei ReadyBoost bzw. Turbo Memory nicht mehr nützlich, so HP. Desweiteren kann der Kunde kein zweites ReadyBoost-Gerät anschließen, wenn Turbo Memory verbaut ist. Deshalb will man bei Hewlett-Packard die Entscheidung den Anwendern selbst überlassen, ob sie die Technologie nutzen wollen.

Gegenüber ZDNet.co.uk äußerte sich Sony ebenfalls sehr zurückhaltend. Der japanische Hersteller teilte mit, dass man zunächst auf Turbo Memory verzichten werden, da die Technologie nur unter Windows Vista funktioniert. Zudem sei in der aktuellen Final-Version noch nicht einmal die Unterstützung dafür vorhanden. Angeblich will Microsoft diese erst mit dem Service Pack 1 nachliefern.

Intel wies diese Behauptung gegenüber ZDNet umgehend zurück. ReadyBoost sei auch in der aktuellen Ausgabe von Windows Vista integriert und mit Turbo Memory in vollem Umfang nutzbar. Auch andere Notebook-Hersteller haben nach Angaben von Quellen aus der Industrie Bedenken gegenüber der Technologie, da die Entwicklungskosten angeblich steigen.
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