Vista: Microsoft setzt auf den Erfolg von XP Starter

Windows Vista Seit einigen Jahren bietet Microsoft mit der Windows XP Starter Edition eine abgespeckte Version seines Betriebssystems an, die vor allem in Entwicklungsländern zum Einsatz kommen soll und verhältnismäßig geringe Hardware-Anforderungen hat. Erst vor kurzem hatte man eine Million verkaufte Einheiten vermeldet. Mit Windows Vista soll der scheinbare Erfolg der Starter-Version von Windows nun ausgebaut werden. Vor allem in Regionen wie Südostasien will Microsoft das Produkt zukünftig verstärkt anbieten. Vista Starter soll dort besonders in den Bereichen Bildung, Kommunikation, Produktivität und Unterhaltung zum Einsatz kommen und Verbesserungen mitbringen.


Windows Vista Starter soll dabei genau so aussehen, wie die anderen Ausgaben des neuen Betriebssystems (natürlich ohne Aero-Oberfläche), die für Industrienationen bestimmt sind. Es bringt also auch die verbesserten Sicherheitsfunktionen mit sich. Dennoch wird keine besonders üppige Hardware-Ausstattung verlangt, gegenüber Windows XP muss dennoch etwas investiert werden.

Wie üblich werden Intel- und AMD-Prozessoren vorausgesetzt. Beim Arbeitsspeicher müssen nun 384 Megabyte zur Verfügung stehen, Windows XP Starter Edition kam noch mit 128 Mb aus. Wie bisher wird eine SVGA-taugliche Grafikkarte benötigt, die Standardauflösung liegt also bei 800x600 Pixeln.

Die Starter-Version von Vista soll die günstigste Variante darstellen und dennoch die gleiche Nutzungserfahrung bieten, aber zu einem günstigeren Preis und auf einfachere Art und Weise, so ein Microsoft-Mitarbeiter. In Zusammenarbeit mit den Regierungen der Entwicklungsländer bestehe die Möglichkeit, eine neue Generation von Kindern und Jugendlichen mit Computern vertraut zu machen. Diese könnten dann dank ihrer Bildung die Gesellschaft verändern, hieß es.
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