Vista: "Starter Edition" für Entwicklungsländer kommt

Windows Vista Microsoft hat heute bekannt gegeben, dass es auch vom neuen Windows Vista eine sogenannte "Starter Edition" geben wird. Wie schon bei der Windows XP Starter Edition soll diese vor allem für Kunden in Entwicklungsländern geeignet sein, weil die Hardware-Anforderungen deutlich unter den normalen Varianten liegen. Die Windows Vista Starter Edition soll wie alle anderen Varianten des neuen Betriebssystem bereits ab nächsten Dienstag erhältlich sein. Die abgespeckte Vista-Version soll in 70 Sprachen verfügbar gemacht werden und zusätzlich eine Option bieten, das System in verschiedenen Sprachen zu nutzen.

Im Vergleich zur Windows XP Starter Edition werden sogar noch geringere Anforderungen an die Hardware-Ausstattung des Host-Rechners gestellt. Vista Starter soll laut Microsoft auch auf einem 233-MHz-Prozessor lauffähig sein. Empfohlen wird jedoch ein Prozessortakt von 300 Megahertz.

Neu sind auch eine Reihe von Hilfsprogrammen, die Anwendern unter die Arme greifen sollen, die möglicherweise noch nie einen Computer bedient haben. Die Windows XP Starter Edition wird von Microsoft unterdessen als Erfolg gewertet. Nach und nach soll sich das System besser verkauft haben, so dass heute innerhalb von drei Monaten wohl über eine halbe Million XP Starter Pakete an den Mann gebracht werden konnten.
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