Offshore Outsourcing wegen fehlender Fachkräfte

Wirtschaft & Firmen Im US-Wahlkampf 2004 gehörte es zu den Schlagworten, mit denen beide Kandidaten versuchten, Wählerstimmen zu gewinnen. Aus Fachmagazinen ist es auch kaum noch wegzudenken: Offshore Outsourcing. Dieser Ausdruck beschreibt die Verlagerung von Produktionsstätten (und damit auch Jobs), besonders in der IT-Industrie, in Länder wie Indien oder China. Über lange Zeit sah man Offshore Outsourcing als Mittel profitsüchtiger Unternehmen, die ihren Gewinn, zulasten der Angestellten im Heimatland, durch eine solche Verlagerung maximieren woll(t)en. Gestern hat nun Microsoft-Gründer Bill Gates einen neuen Aspekt für Offshore Outsourcing gebracht.

Während des Microsoft Research Faculty Summit argumentierte der Milliardär, dass das Interesse junger Menschen in der IT-Industrie erheblich zurückgehen würde und auf diesem Gebiet ein erheblicher Mangel an Arbeitskräften zu beklagen sei.

Gerade in den USA sei es für Microsoft zunehmend schwieriger, die passenden Leute zu finden. In Ländern wie Indien oder China stelle jenes indes kein Problem dar.
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