Offshore Outsourcing wegen fehlender Fachkräfte

Wirtschaft & Firmen Im US-Wahlkampf 2004 gehörte es zu den Schlagworten, mit denen beide Kandidaten versuchten, Wählerstimmen zu gewinnen. Aus Fachmagazinen ist es auch kaum noch wegzudenken: Offshore Outsourcing. Dieser Ausdruck beschreibt die Verlagerung von ... mehr...

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So ein Bullshit. Dass die Arbeitskräfte vor Ort natürlich 5-10 mal teurer sind hat damit ja gaaarnichts zutun. Wenn hier die Lebensunterhalskosten 10x niedriger wären, würde ich auch für den Lohn arbeiten.. was für eine heuchelei.
 
Kein wunder.... Bei dem politischen Unsinn den Amerika im Moment macht wollte ich da auch nicht arbeiten. Außerdem liegt die Antwort, warum die zu wenig qualifizierten Arbeitskräfte haben, doch auf der Hand: Kaum einer, der keine steinreichen Eltern hat, kann sich Bildung leisten und man züchtet lieber dumme patriotische Soldaten, damit man noch ein paar Ländern seine "Demokratie" bringen kann.
 
*zunehmend schwieriger, die passenden Leute zu finden.* die für einen Hungelohn 60h/Woche arbeiten wollen
 
Man kann nicht behaupten das es zum Beispiel nur am Fachfräftemangel liegt.
Offshore Outsourcing setzt sich aus vielen Faktoren zusammen wie zum Beispiel der Fachfräftemangel, teure Arbeitskräfte, hohe Steuern usw.
 
@VitaminB5: Fachkräfte wachsen aber nicht auf Bäumen, sondern müssen ausgebildet werden, was die meißten aber gerne vergessen, da das Geld kostet.
 
"[...] Interesse junger Menschen in der IT-Industrie erheblich zurückgehen würde" - Diese Aussage halte ich für fragwürdig. Zumindest in unseren Breiten meint fast jeder, der gerade mal halbwegs seinen PC bedienen kann, gleich Informatik oder vergleichbare Fächer studieren zu müssen. Das ist mittlerweile ein ebenso überlaufener Studiengang wie BWL oder Jura. Ich bezweifle, dass dies gerade in Amerika, dem Land des Silicon Valley, anders sein soll.
 
Ich arbeite nur noch auf Freelancer-Basis. Nochmal lasse ich mich hierzulande nicht für einen dieser tollen "Sie erklären sich bereit Überstunden zu leisten" Jobs ein. Ob ich dadurch den Mangel verstärke ist mir egal. Von mir aus sollen die Herren Vertriebler und Firmenköpfe sonstwo kaufen, wenn Sie meinen aus 2000€ 2 Mille zu machen :)
 
@n00n: Das schaff ich auch in null komma nix :-) (Mille = tausend: Mio= million)
 
Es wird sehr gern vergessen das nur approx. 12% der Jobs in den Industrienationen durch Offshore Outsourcing verloren gehen. Die Mehrheit wird durch Produktivitaetsteigerung, Automatisierung usw. eingespart. Das kann man aber den eigenen Waehlern nur schlecht verkaufen - der Buhman in den eigenen Reihen. Da ist es einfacher auf die billigen Laender zu schimpfen und ein Feindbild zu schaffen. by the way, das betrifft nicht nur die USA, sondern auch das »geliebte« Deutschland ... Oben hat einer geschrieben: "Bei dem politischen Unsinn den Amerika im Moment macht wollte ich da auch nicht arbeiten." ... bei dem (sozial)politischen Harakiri das D betreibt wuerde ich wiederum dort nicht arbeiten wollen. Gruesse aus dem hochsommerlichen Toronto.
 
@trickfilmjunkie: Keine Frage, es gibt natürlich mehrere Aspekte. Der Buhman ist allerdings immer der gleiche. Die Firmen. Ob sie nun inlands einsparen oder outsourcen ist im Endeffekt das selbe Ergebnis. Job weg :)
 
@trickfilmjunkie: Ja trickfilmjunkie hast recht! Und ich gruesse aus dem gelobten 7 tage regen, London :) !!!
 
http://www.sea-code.com/
 
studiengebühren lassen grüssen. wer an der falschen stelle spart...
 
(IRONIE)...suche Job, bin 35 Jahre alt und habe 40 Jahre Berufserfahrung!!!(IRONIE_ENDE)
 
Das wird sich aber auch in der Qualität der Programmierungen niederschlagen (Jetzt bitte keine MS-Diskussion anfangen :-) ).
Wie hieß es in einer der letzten Connect-Magazine:
Über 50% der Handydefekte wurden durch die Software verursacht. - Diese Programmierungen wurden ja auch in Ländern wie Indien outgesourced?!? :-)
 
In meiner Firma hat man etwas Outsourcing betrieben, aber so langsam werden wieder mehr Projekte hier in Deutschland realisiert. Zum einen, weil die Inder auch teuerer werden. Zum anderen müssen die Spezifkationen meist doppelt (deutsch/englisch) angefertigt werden. Auch andere Kosten wie Telefonate, Post etc müssen beachtet werden. Ich hab zwar nie ein fertiges Produkt aus dem Outsourcing gesehen, aber die Qualität soll nach "Gerüchten" nicht so berauschend sein und muß immer wieder von Mitarbeitern hier nachbearbeitet werden, weil die Software so voller Fehler war. Das die Qualität nicht so berauschend sein soll hab ich aber auch schon von Kumpels gehört, die in anderen Firmen arbeiten wo auch Outsourcing betrieben wird. Aber was hört man von der Chefetage? Es ist halt billiger. Nun gut, daß unsere Gehälter brechnet werden ist klar, aber das dann noch ein riesiges Gewinnembargo raufgeschlagen werden muß, damit unsere Chefs sich ein neuen Mercedes S-Klasse leisten könne, halte ich persönlich mehr für das Übel.
 
he he und dann noch die erfolgreiche automatische Googleanzeige hier: Wir machen ihr Outsourcingprojekt zum Erfolg....
 
@airlight: "gewinnembargo" ??? emabrgo = im/exportsperre gegen ein land oder auch sperrfrist bei nachrichten, (siehe: "http://de.wikipedia.org/wiki/Embargo") aber was du zu der qualität und den entwicklungs-nebenkosten von "indischer" software zu sagen hast, gefällt mir
 
Offenes Geheimnis. Inder coden nicht besser da kriegt man nur mehr Coder fürs gleiche Geld. Und egal was man macht man muss minimum die hälfte der Leute einstellen um die Fehler auszubügeln. Deswegen ist in vielen mir bekannten Firmen ein rückläufiger Trend zu sehen. Gerade im Bereich Entwicklung. Für Service Center und ähnliches sehe ich den Zug aber eher abgefahren in den Industrienationen.
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