'Flaggschiff-Killer' Xiaomi Poco F1:
High-End-Smartphone für 259 Euro
Der chinesische Hersteller Xiaomi hat in Indien soeben das neue Xiaomi Pocophone F1 vorgestellt, das dort auch unter dem Namen Poco F1 auf den Markt kommt. Mit einem absoluten Kampfpreis ab umgerechnet rund 260 Euro greift man damit auf breiter Front Hersteller wie OnePlus an, denn das Poco F1 bietet eine absolute High-End-Ausstattung als Basis.
Das Pocophone F1 verfügt über ein 5,99 Zoll großes IPS-Display, das mit 2160 x 1080 Pixeln eine auch als FHD+ bezeichnete Auflösung bietet. Das Gerät kommt, wie das Xiaomi Mi 8, mit einem Ausschnitt am oberen Rand des Bildschirms daher, in dem der Hersteller die Frontkamera, das Ohrstück und einige Sensoren unterbringt. Unter anderem sitzt dort ein Infrarot-Sensor, der die Entsperrung des Telefons per Gesichtserkennung auch im Dunklen ermöglicht. Das Gerät hat dennoch ein "Kinn" am unteren Rand des Bildschirms.
Pocophone F1 mit in der Kevlar-bekleideten Armored Edition
Unter der Haube steckt hier absolute High-End-Hardware in Form des Qualcomm Snapdragon 845 Octacore-SoC, der auch in diversen anderen aktuellen Top-Smartphones im Einsatz ist. Der Chip erreicht bis zu 2,8 Gigahertz Taktrate und soll in Verbindung mit speziell abgestimmter Software und einer angepassten Android-Version eine möglichst hohe Performance liefern. Die Kühlung erfolgt mittels einer Art Flüssigkeitskühlung.
Das Poco F1 kommt mit Infrarot-Gesichtserkennung zum Entsperren
Der Arbeitsspeicher ist hier immer mindestens sechs Gigabyte groß, während der interne Flash-Speicher je nach Modell entweder 64, 128 oder gar 256 Gigabyte fasst. Bei der größten Speichervariante wächst der Arbeitsspeicher auf acht Gigabyte an. Eine Erweiterung des Speichers mittels MicroSD-Kartenslots ist ohne weiteres möglich. Bei dem internen Speicher handelt es sich um den gleichen UFS-2.1-Flash, der auch in erheblich teureren Flaggschiff-Smartphones verwendet wird.
Poco F1 mit 'Flüssigkühlung'
Auch beim Akku lässt sich Xiaomi rund um das Pocophone F1 nicht lumpen und verbaut einen ganze 4000mAh fassenden Stromspeicher. Dieser wird über einen USB-2.0-fähigen USB-C-Port mit Energie versorgt, der Qualcomms Quick Charge unterstützt. Letztlich dürfte das Gerät damit nicht nur enorme Laufzeiten erreichen, sondern kann auch noch sehr schnell mit Energie versorgt werden.
Xiaomi baut das Pocophone F1 nach eigenen Angaben zumindest für den indischen Markt auch direkt vor Ort, was unter anderem ein Faktor für den extrem niedrigen Preis ist. Das Unternehmen will damit ausdrücklich das OnePlus 6 attackieren, was während der Präsentation auch mehrfach ausdrücklich betont wurde. Der niedrige Preis wird unter anderem durch Einsparungen beim Gehäuse erreicht. Statt Metall und Glas setzt man vollständig auf eine Kunststoffhülle. Es gibt allerdings auch noch eine Spezialvariante mit Kevlar-Cover.
Der Preis fällt für Indien tatsächlich extrem niedrig aus: die Version mit sechs Gigabyte Arbeitsspeicher und 64 GB internem Flash-Speicher kostet dort nur 20.999 Rupien, was umgerechnet gerade einmal 259 Euro entspricht. In Europa kommt das Gerät wohl für rund 350 Euro Einstiegspreis auf den Markt - zu diesem Preis erhält man hierzulande normalerweise nur Mittelklasse-Modelle oder ältere Flaggschiff-Smartphones.
Für umgerechnet knapp 300 Euro wird der interne Flash-Speicher verdoppelt, während die Version mit 8 GB RAM und 256 GB Flash-Speicher für knapp 360 Euro startet. Die Kevlar-Version kostet einen relativ geringen Aufpreis, so dass letztlich in Indien dafür 370 Euro fällig werden. Die Einführung des neuen Geräts erfolgt in der nächsten Woche. Die Präsentation des Poco F1 für Europa erfolgt am 27. August in Paris, so dass dann auch die offiziellen europäischen Preise vorliegen dürften.
Pocophone F1 mit in der Kevlar-bekleideten Armored Edition
Unter der Haube steckt hier absolute High-End-Hardware in Form des Qualcomm Snapdragon 845 Octacore-SoC, der auch in diversen anderen aktuellen Top-Smartphones im Einsatz ist. Der Chip erreicht bis zu 2,8 Gigahertz Taktrate und soll in Verbindung mit speziell abgestimmter Software und einer angepassten Android-Version eine möglichst hohe Performance liefern. Die Kühlung erfolgt mittels einer Art Flüssigkeitskühlung.
Das Poco F1 kommt mit Infrarot-Gesichtserkennung zum Entsperren
Der Arbeitsspeicher ist hier immer mindestens sechs Gigabyte groß, während der interne Flash-Speicher je nach Modell entweder 64, 128 oder gar 256 Gigabyte fasst. Bei der größten Speichervariante wächst der Arbeitsspeicher auf acht Gigabyte an. Eine Erweiterung des Speichers mittels MicroSD-Kartenslots ist ohne weiteres möglich. Bei dem internen Speicher handelt es sich um den gleichen UFS-2.1-Flash, der auch in erheblich teureren Flaggschiff-Smartphones verwendet wird.
Viele Komponenten vom Xiaomi Mi 8
Bei den Kameras setzt Xiaomi im Poco F1, wie auch im Fall diverser anderer Hardware-Details des Geräts auf die Übernahme von vorhandenen Komponenten aus seinem aktuellen Topmodell Xiaomi Mi 8. So wird die gleiche 20-Megapixel-Kamera auf der Front eingesetzt, die auch im Mi 8 ihren Dienst tut. Dementsprechend besitzt die Frontkamera auch eine F/2.0-Blende. Auf der Rückseite wird ein Dual-Cam-Modul verbaut, das eine mit jeweils 12 und 5 Megapixel arbeitende Kamera kombiniert. Die Hauptkamera bietet eine F/1.9-Blende und stellt per schnellem Phase-Detection-Autofokus scharf.
Poco F1 mit 'Flüssigkühlung'
Auch beim Akku lässt sich Xiaomi rund um das Pocophone F1 nicht lumpen und verbaut einen ganze 4000mAh fassenden Stromspeicher. Dieser wird über einen USB-2.0-fähigen USB-C-Port mit Energie versorgt, der Qualcomms Quick Charge unterstützt. Letztlich dürfte das Gerät damit nicht nur enorme Laufzeiten erreichen, sondern kann auch noch sehr schnell mit Energie versorgt werden.
Leistungsoptimiertes Android - schnelle Updates
Als Betriebssystem setzt Xiaomi beim Poco F1 zur Markteinführung auf Android 8.1 "Oreo" als Basis, versprach aber, dass man bereits spätestens ab dem 4. Quartal 2018 ein Upgrade auf Android 9.0 "Pie" ermöglichen will. Mit der MIUI for Poco kommt eine spezielle Variante der hauseigenen Android-Oberfläche zum Einsatz, die sich unter anderem durch die Integration eines App-Drawers unterscheident. Xiaomi hat MIUI for Poco außerdem stark auf Performance getrimmt und verspricht, dass durch das Vorhalten von bestimmten Daten noch schneller gestartet wird.Xiaomi baut das Pocophone F1 nach eigenen Angaben zumindest für den indischen Markt auch direkt vor Ort, was unter anderem ein Faktor für den extrem niedrigen Preis ist. Das Unternehmen will damit ausdrücklich das OnePlus 6 attackieren, was während der Präsentation auch mehrfach ausdrücklich betont wurde. Der niedrige Preis wird unter anderem durch Einsparungen beim Gehäuse erreicht. Statt Metall und Glas setzt man vollständig auf eine Kunststoffhülle. Es gibt allerdings auch noch eine Spezialvariante mit Kevlar-Cover.
Der Preis fällt für Indien tatsächlich extrem niedrig aus: die Version mit sechs Gigabyte Arbeitsspeicher und 64 GB internem Flash-Speicher kostet dort nur 20.999 Rupien, was umgerechnet gerade einmal 259 Euro entspricht. In Europa kommt das Gerät wohl für rund 350 Euro Einstiegspreis auf den Markt - zu diesem Preis erhält man hierzulande normalerweise nur Mittelklasse-Modelle oder ältere Flaggschiff-Smartphones.
Für umgerechnet knapp 300 Euro wird der interne Flash-Speicher verdoppelt, während die Version mit 8 GB RAM und 256 GB Flash-Speicher für knapp 360 Euro startet. Die Kevlar-Version kostet einen relativ geringen Aufpreis, so dass letztlich in Indien dafür 370 Euro fällig werden. Die Einführung des neuen Geräts erfolgt in der nächsten Woche. Die Präsentation des Poco F1 für Europa erfolgt am 27. August in Paris, so dass dann auch die offiziellen europäischen Preise vorliegen dürften.
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