Ex-Musikpiraten greifen immer häufiger zu legalen Streaming-Diensten
Es ist eines der ältesten Argumente von Filesharing-Nutzern und Piraten, nämlich "Ich würde ja darauf verzichten, wenn es ein erschwingliches legales Angebot gäbe". So mancher hält das für eine Ausrede, doch laut einer aktuellen Studie ist die Zahl der "Streaming-Umsteiger" tatsächlich beträchtlich.
Infografik: Amazon Music in Deutschland vor Spotify
Überraschend sind die jüngsten YouGov-Umfrage-Erkenntnisse nicht und auch wenn es sich dabei um Zahlen aus Großbritannien handelt, so kann man annehmen, dass sie wohl bei uns und vielen anderen Ländern der Welt ganz ähnlich ausfallen. Denn wie TorrentFreak berichtet, haben sich mehr als sechs von zehn ehemaligen Musikpiraten durch ein Streaming-Angebot zur Legalität bringen lassen.
63 Prozent der ehemaligen Piraten gaben an, dass sie nun einen legalen Streaming-Dienst nutzen. Der Grund ist (das gaben Teilnehmer auch explizit an), dass es einfacher ist, Musik zu streamen als sie illegal herunterzuladen. Vor allem Spotify habe "ein Vakuum gefüllt", so einer der Befragten.
Ganz ohne Probleme oder Herausforderungen ist das Streaming-Geschäft aber nicht: Denn rund jeder Zweite meinte, dass exklusive Veröffentlichungen für eine bestimmte Plattform ein "irritierender Faktor" seien. Solche Deals treiben Nutzer zurück zur Illegalität, denn 44 Prozent der Befragten gaben an, dass sie nur dann etwas herunterladen, wenn sie den Inhalt nicht anderswo, also legal finden.
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Infografik: Amazon Music in Deutschland vor Spotify
Überraschend sind die jüngsten YouGov-Umfrage-Erkenntnisse nicht und auch wenn es sich dabei um Zahlen aus Großbritannien handelt, so kann man annehmen, dass sie wohl bei uns und vielen anderen Ländern der Welt ganz ähnlich ausfallen. Denn wie TorrentFreak berichtet, haben sich mehr als sechs von zehn ehemaligen Musikpiraten durch ein Streaming-Angebot zur Legalität bringen lassen.
Illegale Nutzung sinkt weiter
Inzwischen lädt sich nur noch jeder zehnte Brite illegal Musik aus dem Internet, vor fünf Jahren waren es mit 18 Prozent fast doppelt so viele. YouGov, ein in London ansässiges Markt- und Meinungsforschungsinstitut, rechnet, dass diese Zahl auch in den nächsten Jahren sinken wird. Unter den erklärten Piraten gehen knapp zwei Drittel davon aus, dass sie auch in fünf Jahren Musik illegal aus dem Internet ziehen werden, 22 Prozent hingegen meinen, dass sie vermutlich damit aufhören werden.63 Prozent der ehemaligen Piraten gaben an, dass sie nun einen legalen Streaming-Dienst nutzen. Der Grund ist (das gaben Teilnehmer auch explizit an), dass es einfacher ist, Musik zu streamen als sie illegal herunterzuladen. Vor allem Spotify habe "ein Vakuum gefüllt", so einer der Befragten.
Ganz ohne Probleme oder Herausforderungen ist das Streaming-Geschäft aber nicht: Denn rund jeder Zweite meinte, dass exklusive Veröffentlichungen für eine bestimmte Plattform ein "irritierender Faktor" seien. Solche Deals treiben Nutzer zurück zur Illegalität, denn 44 Prozent der Befragten gaben an, dass sie nur dann etwas herunterladen, wenn sie den Inhalt nicht anderswo, also legal finden.
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