AMD bringt Intel zunehmend in Erklärungsnot - Boom geht immer weiter

Prozessor, Cpu, Amd, Ryzen, Zen, AMD Ryzen Pro Bildquelle: AMD
Der neue Aufschwung des Chipdesigners AMD ist mitnichten ein kurzes Strohfeuer. Das Unternehmen hat bei seinen Bilanzen für das letzte Quartal jetzt vorgelegt und angesichts der Ergebnisse wird Intel seinen Anlegern dann heute wohl zu erklären haben, wie man denn gedenke, den kleinen Konkurrenten wieder einzuhegen. Denn AMD hat ein Wachstum hingelegt, das seinesgleichen suchen dürfte: Die Einnahmen kletterten im letzten Jahresviertel um immerhin 53 Prozent auf 1,76 Milliarden Dollar. Unter dem Strich führte das zu einem Gewinn von 116 Millionen Dollar. Angesichts dessen, dass AMD mit anhaltenden Verlusten und kleinen Umsätzen fast schon abgeschrieben war, ist dies letztlich doch ein ziemlich ordentliches Comeback.

Und dabei ist der kleine Intel-Konkurrent gerade erst dabei, richtig loszulegen. Ein guter Teil des Wachstums stammte so aus dem Privatkundengeschäft, wo man mit den Ryzens zwar so manchen Enthusiasten als Kunden neu oder zurückgewinnen konnte und die Einnahmen um 64 Prozent steigerte. Doch der PC-Markt erwies sich in den letzten Jahren als ziemlich launische Geschichte, auf der man nicht gerade den zukünftigen Erfolg aufbauen sollte.


Jetzt muss zementiert werden

Im lukrativen Server-Segment laufen die Uhren etwas langsamer. Und AMD ist fest entschlossen, hier ordentlich zuzuschlagen. Die ersten Ausgaben der neuen Epyc-Prozessoren, mit denen man an die glanzvollen Zeiten des Opteron heranreichen will, machten durchaus schon Eindruck. Jetzt soll aber nachgelegt werden. Die weiterentwickelte Architektur der Zen 2-Generation soll so auch zuerst in neuen Epyc-Chips und erst dann in weiteren Ryzen-Produkten zum Einsatz kommen.

Um hier aber Intel nachhaltig Marktanteile abnehmen zu können, muss AMD nicht nur gute Produkte liefern, sondern auch in der Vermarktung standhalten. Intel ist hier eine Macht und es bedarf einiger Ausdauer und Hartnäckigkeit, die Einkaufsabteilungen großer Unternehmen dazu zu bringen, das Risiko eines Lieferantenwechsels einzugehen - zumal, wenn hier unklar ist, ob dieser ein bestimmtes Qualitäts-Niveau über die nächsten Jahre halten kann.

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