Firefox: Funktion gegen Autoplay-Videos wird besser als im Chrome
Die Entwickler bei Mozilla statten den Firefox-Browser jetzt ebenfalls mit einer Funktion aus, die automatisch abspielende Videos im Web erst einmal ausbremst. Damit ist man im Vergleich zum Konkurrenten Chrome von Google zwar spät dran, dafür werden aber mehr Feineinstellungen möglich gemacht.
Das entsprechende Feature ist jetzt in den ersten so genannten Nightly Builds des Webbrowsers enthalten. Hier kann es nun also zumindest von den Testern ausprobiert werden. Bis die normalen Firefox-Nutzer in den Genuss der neuen Funktion kommen, wird aber noch etwas Zeit vergehen. Erst einmal muss es noch durch die Beta-Tests und man kann damit rechnen, dass es etwa im Oktober in der finalen Fassung enthalten sein könnte.
Im Chrome will Google besonders intelligent agieren und blockt nur Videos weg, die im Autoplay-Modus bereits mit Sound daherkommen. Firefox lässt dem Anwender hier mehr Auswahl. So kann die automatische Wiedergabe komplett ausgeschaltet oder immer erst nach einer gesonderten Abfrage freigegeben werden.
Autoplay-Videos haben vor allem in Social Networks verstärkt um sich gegriffen. Hier geht es in vielen Fällen um Werbeeinblendungen. Die Plattformen verdienen immerhin mit solchen gut platzierten Werbespots erheblich mehr, als mit einem Textlink an der Seite neben dem eigentlichen Timeline-Feed. Insbesondere im englischsprachigen Web werden aber auch Videoclips immer häufiger einem Nachrichtenartikel vorangestellt, wodurch die User wohl länger auf der Seite gehalten werden sollen.
Siehe auch: Enjoy the Silence - So gut blockiert Chrome Autoplay-Videos mit Sound
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Im Chrome will Google besonders intelligent agieren und blockt nur Videos weg, die im Autoplay-Modus bereits mit Sound daherkommen. Firefox lässt dem Anwender hier mehr Auswahl. So kann die automatische Wiedergabe komplett ausgeschaltet oder immer erst nach einer gesonderten Abfrage freigegeben werden.
YouTube ist anders als Facebook
Im Firefox wird es außerdem möglich sein, die einzelnen Einstellungen für bestimmte Webseiten zu verändern. Wenn man also will, dass im Facebook-Feed keine Videos mehr autoamtisch losgehen, muss man nicht auf das Autoplay bei YouTube verzichten, wo man ja gern will, dass die Wiedergabe eines Clips nach dem Klick auf die Seite beginnt.Autoplay-Videos haben vor allem in Social Networks verstärkt um sich gegriffen. Hier geht es in vielen Fällen um Werbeeinblendungen. Die Plattformen verdienen immerhin mit solchen gut platzierten Werbespots erheblich mehr, als mit einem Textlink an der Seite neben dem eigentlichen Timeline-Feed. Insbesondere im englischsprachigen Web werden aber auch Videoclips immer häufiger einem Nachrichtenartikel vorangestellt, wodurch die User wohl länger auf der Seite gehalten werden sollen.
Siehe auch: Enjoy the Silence - So gut blockiert Chrome Autoplay-Videos mit Sound
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