Microsoft-CEO: Trumps Trennung von Kindern und Eltern ist abscheulich
Die Vereinigten Staaten führen derzeit eine von vielen als unmenschlich bezeichnete Praxis durch, nämlich die Trennung von Kindern und Eltern, die versuchen, illegal über die Grenze zu kommen. Damit will US-Präsident Donald Trump Härte demonstrieren, doch die Kritik an dieser und Empörung über diese Maßnahme wird immer lauter.
Auch Microsoft-CEO Satya Nadella hat die Praxis scharf verurteilt und bezeichnete das Trennen von Kindern von ihren Eltern als "abscheulich". Nadella, selbst Einwanderer aus Indien, hat auf LinkedIn eine E-Mail veröffentlicht, die er an Mitarbeiter des von ihm geführten Konzerns geschickt hat.
Nadella verweist darauf, dass er selbst das Ergebnis zweier "erstaunlicher und einzigartig amerikanischer Dinge" sei: Amerikanische Technologie, die ihn erreicht hat als er aufgewachsen ist und die ihm ermöglicht hat, einen Traum zu träumen. Dazu dann eine "aufgeklärte Einwanderungspolitik, die mir erlaubt hat, diesen Traum auch zu leben". Nadella weiter: "Meine Geschichte wäre woanders nicht möglich gewesen."
Die neue Politik, die derzeit an der Grenze praktiziert wird, sei hingegen "grausam und missbrauchend", Microsoft will, dass sich das ändert. Er verweist auf einen Blogbeitrag von Microsoft-Präsident Brad Smith, der für eine rationale und nicht populistisch geprägte Reform der Einwanderungsgesetze plädiert.
Nadella betont noch einmal, dass Microsoft mit der US-Einwanderungsbehörde bei keinem Projekt zusammenarbeitet, das mit den aktuellen Vorfällen in Zusammenhang steht. Cloud-Dienste, die das U.S. Immigration and Customs Enforcement (ICE) von Microsoft bezieht, hätten mit Legacy-Mails, Kalender, Messaging und Dokument-Management zu tun, so der Microsoft-CEO.
Den Eltern entrissen
Das Weiße Haus, Justizministerium und sonstige zuständige Stellen verteidigen diese Praxis zwar und verweisen auf Gesetze, Kritiker verweisen darauf, dass dort keine Maßnahmen wie die Trennung von Eltern und Kindern vorgesehen oder gar vorgeschrieben sind. Entsprechend schockiert sind auch viele prominente Republikaner, dass kleine Kindern ihren Eltern entrissen, in Lager und teilweise Käfige gesperrt werden.Auch Microsoft-CEO Satya Nadella hat die Praxis scharf verurteilt und bezeichnete das Trennen von Kindern von ihren Eltern als "abscheulich". Nadella, selbst Einwanderer aus Indien, hat auf LinkedIn eine E-Mail veröffentlicht, die er an Mitarbeiter des von ihm geführten Konzerns geschickt hat.
"Vater und Einwanderer"
"Wie viele von euch bin ich über die abscheuliche Politik entsetzt, Immigrantenkinder von ihren Familien an der Südgrenze der USA zu trennen. Als Vater und Einwanderer berührt mich dieses Thema persönlich."Nadella verweist darauf, dass er selbst das Ergebnis zweier "erstaunlicher und einzigartig amerikanischer Dinge" sei: Amerikanische Technologie, die ihn erreicht hat als er aufgewachsen ist und die ihm ermöglicht hat, einen Traum zu träumen. Dazu dann eine "aufgeklärte Einwanderungspolitik, die mir erlaubt hat, diesen Traum auch zu leben". Nadella weiter: "Meine Geschichte wäre woanders nicht möglich gewesen."
Die neue Politik, die derzeit an der Grenze praktiziert wird, sei hingegen "grausam und missbrauchend", Microsoft will, dass sich das ändert. Er verweist auf einen Blogbeitrag von Microsoft-Präsident Brad Smith, der für eine rationale und nicht populistisch geprägte Reform der Einwanderungsgesetze plädiert.
Nadella betont noch einmal, dass Microsoft mit der US-Einwanderungsbehörde bei keinem Projekt zusammenarbeitet, das mit den aktuellen Vorfällen in Zusammenhang steht. Cloud-Dienste, die das U.S. Immigration and Customs Enforcement (ICE) von Microsoft bezieht, hätten mit Legacy-Mails, Kalender, Messaging und Dokument-Management zu tun, so der Microsoft-CEO.
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