Ausländische Chipkonzerne jetzt im Visier chinesischer Ermittler
Das dürfte ein klares Signal an den Weltmarkt sein: China hat jetzt seinerseits Untersuchungen gegen diverse ausländische Technologie-Unternehmen eingeleitet. Geprüft werden soll hier, inwieweit diese ihre hohen Marktanteile im Halbleitermarkt nutzen, um das Vorankommen chinesischer Firmen zu behindern.
Die Ermittlungen seitens der chinesischen Behörde für die Marktregulierung haben dabei sowohl Firmen aus den USA als auch aus Südkorea ins Visier genommen. Laut einem Bericht des Wall Street Journal, der sich auf die Angaben von Mitarbeitern der fraglichen Unternehmen beruft, geht es unter anderem um Samsung, Micron und SK Hynix.
Samsung-Beschäftigte in China berichteten beispielsweise davon, dass Beamte in den örtlichen Büros vorstellig wurden. Von der Konzernführung sei man angewiesen worden, in vollem Umfang mit den Ermittlern zu kooperieren - dabei geht es wohl in erster Linie auch darum, die Beschäftigten vor möglichen persönlichen Problemen zu schützen.
Dass die Untersuchungen gerade jetzt kommen, dürfte aber kein Zufall sein. China ist bei Halbleiter-Produkten für alle möglichen Bereiche hochgradig von ausländischen Anbietern abhängig und muss entweder direkt importieren oder aber es wird unter Federführung ausländischer Firmen in Joint Ventures im Land produziert. Die Regierung hat daher auch Programme aufgelegt, mit denen die chinesische Halbleiter-Industrie wesentlich stärker werden soll. Versuche, selbst in Unternehmen aus den USA oder Südkorea mit einzusteigen, wurden aber teilweise politisch unterbunden.
Samsung-Beschäftigte in China berichteten beispielsweise davon, dass Beamte in den örtlichen Büros vorstellig wurden. Von der Konzernführung sei man angewiesen worden, in vollem Umfang mit den Ermittlern zu kooperieren - dabei geht es wohl in erster Linie auch darum, die Beschäftigten vor möglichen persönlichen Problemen zu schützen.
Details noch unklar
Aktuell ist noch nicht zur Gänze geklärt, welchen Vorwürfen die Ermittler der Regulierungsbehörde im Detail nachgehen. Hier bleiben weitergehende offizielle Verlautbarungen abzuwarten. Die Kollegen beim Journal versuchten zwar eine Stellungnahme der zuständigen Behörde zu erhalten, waren damit allerdings erst einmal nicht erfolgreich. Auch von den betroffenen Unternehmen gibt es derzeit keine offiziellen Erklärungen.Dass die Untersuchungen gerade jetzt kommen, dürfte aber kein Zufall sein. China ist bei Halbleiter-Produkten für alle möglichen Bereiche hochgradig von ausländischen Anbietern abhängig und muss entweder direkt importieren oder aber es wird unter Federführung ausländischer Firmen in Joint Ventures im Land produziert. Die Regierung hat daher auch Programme aufgelegt, mit denen die chinesische Halbleiter-Industrie wesentlich stärker werden soll. Versuche, selbst in Unternehmen aus den USA oder Südkorea mit einzusteigen, wurden aber teilweise politisch unterbunden.
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