China will mit Milliarden Konkurrenten zu Intel und Nvidia aufbauen
China will es perspektivisch nicht länger hinnehmen, dass US-Unternehmen die Lorbeeren einstreichen, während die meiste Arbeit im eigenen Land geleistet wird. Daher setzt man jetzt vor allem darauf, den großen Chipherstellern von der anderen Seite des Pazifik das Wasser abzugraben und ein eigenes Fundament aufzubauen.
Die chinesische Regierung gründet dafür einen neuen Fonds, der mit fast 50 Milliarden Dollar ausgestattet wird. Der China Integrated Circuit Investment Fund soll dieses Geld investieren, um die heimische Halbleiter-Branche voranzubringen - und dies nicht nur hinsichtlich der Produktion, sondern auch der Entwicklung eigener Prozessoren und anderer Produkte.
Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, hofft man in der Staatsführung klar darauf, dass man in China eigene moderne CPUs und Grafikchips herstellen kann, die es mit den Komponenten von Intel, Qualcomm und Nvidia aufnehmen können. Bisher hinken die chinesischen Chiphersteller noch klar hinter deren Spitzenprodukten her.
Seitens des zuständigen Ministeriums sieht China auch den aktuellen Fonds nicht einfach als staatliche Subventionsmaßnahme an. Vielmehr lud man ausländische Investoren ein sich mit eigenem Kapital zu beteiligen und somit Anteile an den Unternehmen zu erlangen, die in den Genuss der Finanzierung kommen. Dass die chinesischen Ingenieure durchaus in der Lage sind, mit ihren eigenen Fertigkeiten Spitzenleistungen zu erzielen, beweist China seit einiger Zeit im Supercomputing, wo man inzwischen auch mit eigenen Halbleitern eine dominierende Stellung einnimmt.
Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, hofft man in der Staatsführung klar darauf, dass man in China eigene moderne CPUs und Grafikchips herstellen kann, die es mit den Komponenten von Intel, Qualcomm und Nvidia aufnehmen können. Bisher hinken die chinesischen Chiphersteller noch klar hinter deren Spitzenprodukten her.
Subventionen stören die USA
Der Bericht dürfte insbesondere jenen Vertretern aus Wirtschaft und Politik der USA sauer aufstoßen, die gerade ihre China-Reise beendeten, auf der sie sich dafür einsetzten dass die Initiative "Made in China 2025" in ihrer bestehenden Form gestoppt wird. Mit dieser treibt das Land mit staatlichen Subventionen bereits die Forschung im Robotik- und Halbleiter-Sektor voran.Seitens des zuständigen Ministeriums sieht China auch den aktuellen Fonds nicht einfach als staatliche Subventionsmaßnahme an. Vielmehr lud man ausländische Investoren ein sich mit eigenem Kapital zu beteiligen und somit Anteile an den Unternehmen zu erlangen, die in den Genuss der Finanzierung kommen. Dass die chinesischen Ingenieure durchaus in der Lage sind, mit ihren eigenen Fertigkeiten Spitzenleistungen zu erzielen, beweist China seit einiger Zeit im Supercomputing, wo man inzwischen auch mit eigenen Halbleitern eine dominierende Stellung einnimmt.
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