Samsung: Wir schaffen bei unseren Chips noch vier Moore-Generationen
Samsung scheint die Chip-Industrie nicht nur wirtschaftlich, sondern auch in Sachen technologischer Fortschritte anführen zu wollen. Dementsprechend gab der Konzern jetzt die Zusage ab, die Entwicklung der Prozesstechnik mindestens über weitere vier Generationen voranbringen zu können.
Das bedeutet in erster Linie eine weitere Miniaturisierung der Prozesse. Auf dem Samsung Foundry Forum, auf dem sich Konzernvertreter mit Kunden der Halbleiter-Sparte treffen, teilte man mit, dass noch in diesem Jahr die Extreme Ultraviolet Lithography einführen wird. Auf diese wurde schon länger gewartet, da die noch kürzeren Wellenlängen die Voraussetzung dafür sind, die Silizium-Wafer mit noch kleineren Strukturen belichten zu können, berichtet CNet.
Die neue Prozess-Technik ist dabei nicht nur ein Bestandteil der Umstellung auf 7-Nanometer-Prozesse in den Halbleiter-Werken. Samsung sicherte zu, dass man mit den neuen Anlagen auch in der Lage sein werde, die Chip-Strukturen auf 3 Nanometer herunterzubringen. Zum Vergleich: Ein DNA-Strang ist gerade einmal 2 Nanometer dick. Man nähert sich also Architekturen an, in denen die Schaltungen wirklich nur noch sehr wenige Atome stark sind.
Angesichts dessen, dass die Entwicklung in immer schwerer beherrschbare Bereiche atomarer Strukturen geht, ist diesem so genannten Gesetz irgendwo eine physikalische Grenze gesetzt und schon lange gibt es Spekulationen darüber, wann dies der Fall sein wird. Bei Samsung ist man sich nach den jüngsten Äußerungen aber wohl sicher, dass man die genannten vier Generationen also sechs bis acht Jahre im bekannten Tempo weitermachen kann.
Die neue Prozess-Technik ist dabei nicht nur ein Bestandteil der Umstellung auf 7-Nanometer-Prozesse in den Halbleiter-Werken. Samsung sicherte zu, dass man mit den neuen Anlagen auch in der Lage sein werde, die Chip-Strukturen auf 3 Nanometer herunterzubringen. Zum Vergleich: Ein DNA-Strang ist gerade einmal 2 Nanometer dick. Man nähert sich also Architekturen an, in denen die Schaltungen wirklich nur noch sehr wenige Atome stark sind.
Mooresches Gesetz gilt weiter
Die Verkleinerung ist dabei nicht einfach Mittel zum Zweck - etwa um eventuell kompaktere Geräte bauen zu können. Vielmehr ist sie die Voraussetzung für die Integration von immer mehr Transistoren auf einem Chip und damit einer weiteren Steigerung der Performance. Das drückt sich im eigentlichen Mooreschen Gesetz aus, wonach die Zahl von Transistoren sich etwa alle anderthalb Jahre verdoppeln sollte.Angesichts dessen, dass die Entwicklung in immer schwerer beherrschbare Bereiche atomarer Strukturen geht, ist diesem so genannten Gesetz irgendwo eine physikalische Grenze gesetzt und schon lange gibt es Spekulationen darüber, wann dies der Fall sein wird. Bei Samsung ist man sich nach den jüngsten Äußerungen aber wohl sicher, dass man die genannten vier Generationen also sechs bis acht Jahre im bekannten Tempo weitermachen kann.
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