Gigantischer Teil der Chip-Weltproduktion geht an Samsung und Apple
Die globale Halbleiter-Industrie ist quasi in erster Linie eine gigantische Zuliefer-Branche für die beiden Konzerne Samsung Electronics und Apple. Fast ein Fünftel des gesamten Handelsvolumens der Chiphersteller wird von diesen beiden Abnehmern generiert. Das geht aus einer aktuellen Analyse der Marktforscher von Gartner hervor.
In absoluten Zahlen sieht es so aus, dass Samsung Electronics und Apple zusammen Halbleiter-Produkte im Wert von 81,8 Milliarden Dollar eingekauft haben. Das sind noch einmal 20 Milliarden Dollar mehr als im Jahr 2016. Der Anteil der beiden Giganten am gesamten Handelsvolumen mit Halbleitern stieg so auf 19,5 Prozent.
Wie Gartner-Analyst Masatsune Yamaji erläuterte, hat das signifikante Auswirkungen auf die Halbleiter-Industrie. Die beiden Konzerne beeinflussen durch ihre Aufträge nicht nur maßgeblich die Preise auf dem Weltmarkt. Zu einem guten Teil legt der Bedarf der beiden Großkunden letztlich auch fest, in welche Richtung sich die technologische Entwicklung bewegt.
Die Anteile der Großkunden nach den beiden Spitzenreitern fallen dann übrigens schnell ab. Die Top 10 der Chipkäufer kommen zusammengenommen auf rund 40 Prozent des Branchenumsatzes. Die Konzentration ist aber auch hier unverkennbar. Vor zehn Jahren lag der Anteil der zehn größten Käufer erst bei 31 Prozent. Und die Marktforscher gehen davon aus, dass er bis zum Jahr 2021 auf 45 Prozent klettern wird.
Wie Gartner-Analyst Masatsune Yamaji erläuterte, hat das signifikante Auswirkungen auf die Halbleiter-Industrie. Die beiden Konzerne beeinflussen durch ihre Aufträge nicht nur maßgeblich die Preise auf dem Weltmarkt. Zu einem guten Teil legt der Bedarf der beiden Großkunden letztlich auch fest, in welche Richtung sich die technologische Entwicklung bewegt.
Signifikante Preissteigerungen
Die gestiegenen Ausgaben der beiden Großabnehmer für Halbleiter-Produkte sind allerdings nicht einzig und allein darauf zurückzuführen, dass diese größere Mengen an Chips verbaut haben. Auch Samsung und Apple mussten letztlich mehr zahlen, als die Preise von DRAM und NAND-Flash im Jahresverlauf anzogen. Denn die Nachfrage hat sich insgesamt immer weiter gesteigert und es dürfte keinen Chiphersteller geben, der auch nur auf einem Teil seiner produzierten Ware sitzenbleibt.Die Anteile der Großkunden nach den beiden Spitzenreitern fallen dann übrigens schnell ab. Die Top 10 der Chipkäufer kommen zusammengenommen auf rund 40 Prozent des Branchenumsatzes. Die Konzentration ist aber auch hier unverkennbar. Vor zehn Jahren lag der Anteil der zehn größten Käufer erst bei 31 Prozent. Und die Marktforscher gehen davon aus, dass er bis zum Jahr 2021 auf 45 Prozent klettern wird.
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