US-Sanktionen: ZTE schaltet Websites ab, Netzbetreiber stoppen Verkauf
Der Telekommunikationskonzern ZTE hat nach dem Inkraftreten des Verbots des Verkaufs von Komponenten von US-Zulieferern an das chinesische Unternehmen nicht nur einen Großteil seiner geschäftlichen Aktivitäten eingestellt. Auch die Websites der Mobilgerätesparte sind inzwischen offline - auch in Deutschland. Einige Netzbetreiber haben zudem bereits den Vertrieb von ZTE-Smartphones eingestellt.
Wer derzeit versucht, sich in Deutschland über Smartphones von ZTE zu informieren, schaut in die Röhre. Nachdem die Website des Unternehmens bis vor ungefähr einer Woche noch "wegen Wartungsarbeiten" nicht erreichbar war, ist sie mittlerweile komplett vom Netz gegangen. Stattdessen leitet ZTEMobile.de inzwischen nur noch direkt auf die chinesische ZTE-Homepage weiter.
In den sozialen Netzwerken hat ZTEs Smartphone-Sparte ihre Aktivitäten bereits seit dem 20. April vollständig eingestellt - sowohl auf Twitter und Facebook veröffentlichte man an diesem Tag lediglich eine Stellungnahme, in der man wie berichtet über das Inkrafttreten der US-Sanktionen gegen ZTE informierte.
Telstra gab über sein Support-Forum bekannt, dass man den Vertrieb sämtlicher ZTE-Smartphones und -Hotspots mit sofortiger Wirkung komplett einstellt. Das Unternehmen begründet diesen Schritt ausdrücklich mit der gestern erfolgten vollständigen Einstellung der Geschäftstätigkeiten von ZTE. Telstra hatte wie Vodafone bisher eine Reihe von Produkten von ZTE unter seinem Markennamen vertrieben.
Dabei handelte es sich in den meisten Fällen um Geräte, die als Teil von Prepaid-Angeboten verkauft wurden. Da Telstra auch der Mutterkonzern hinter dem australischen Ableger des Billig-Anbieters Boost Mobile ist, hat dieser ebenfalls mit sofortiger Wirkung den Verkauf aller ZTE-Produkte eingestellt. Im deutschen Handel sind aktuell noch diverse ZTE-Smartphones breit verfügbar.
ZTE tilgt sämtliche Smartphones von seinen Internetseiten
Auch dort sucht man die Smartphones des Unternehmens allerdings vergeblich, denn alle entsprechenden Inhalte wurden entfernt. Wer aktuell auf der Suche nach Support-Inhalten rund um ZTEs Smartphones ist, wird somit nicht mehr fündig. Nur die Website für ZTEs größten Markt außerhalb Chinas - jene für die USA - ist derzeit noch erreichbar und gibt Auskunft auf das einst umfangreiche Smartphone-Portfolio des Unternehmens.In den sozialen Netzwerken hat ZTEs Smartphone-Sparte ihre Aktivitäten bereits seit dem 20. April vollständig eingestellt - sowohl auf Twitter und Facebook veröffentlichte man an diesem Tag lediglich eine Stellungnahme, in der man wie berichtet über das Inkrafttreten der US-Sanktionen gegen ZTE informierte.
Erste Netzbetreiber stellen Verkauf von ZTE-Produkten ein
Unterdessen haben einige Netzbetreiber bereits den Vertrieb von ZTE-Smartphones aufgegeben. Hierzulande bietet Vodafone zwar weiterhin das von ZTE gefertigte Modell Smart E8 an, dieses ist jedoch bereits älter. Bei der Telekom und O2 gab es bisher ohnehin keine ZTE-Smartphones. In Australien haben mit dem Billiganbieter Boost Mobile und dem größten Netzbetreiber des Landes Telstra zwei bedeutsame Mobilfunker den Vertrieb von ZTE-Smartphones offiziell komplett eingestellt.Telstra gab über sein Support-Forum bekannt, dass man den Vertrieb sämtlicher ZTE-Smartphones und -Hotspots mit sofortiger Wirkung komplett einstellt. Das Unternehmen begründet diesen Schritt ausdrücklich mit der gestern erfolgten vollständigen Einstellung der Geschäftstätigkeiten von ZTE. Telstra hatte wie Vodafone bisher eine Reihe von Produkten von ZTE unter seinem Markennamen vertrieben.
Dabei handelte es sich in den meisten Fällen um Geräte, die als Teil von Prepaid-Angeboten verkauft wurden. Da Telstra auch der Mutterkonzern hinter dem australischen Ableger des Billig-Anbieters Boost Mobile ist, hat dieser ebenfalls mit sofortiger Wirkung den Verkauf aller ZTE-Produkte eingestellt. Im deutschen Handel sind aktuell noch diverse ZTE-Smartphones breit verfügbar.
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