Apple trotzt Prognosen, Absatzzahlen bestätigen das iPhone X
In Sachen Apple laufen die Dinge einmal mehr etwas anders, als so mancher Experte es zuletzt prophezeite. Aber in der Analysten-Branche weiß man eben auch nur zu gut, dass man selbst vor allem dann Gehör findet, wenn man Untergangs-Szenarien beschreibt. Allerdings läuft das iPhone-Geschäft in der Realität dann doch ziemlich solide.
Apples wirtschaftliche Entwicklung (Grafik: MacRumors)
Zwar ist es nicht so, dass die Absatzzahlen alle Erwartungen übertreffen, doch liegen die nun vorgelegten Zahlen des Unternehmens im Wesentlichen im Rahmen der Schätzungen: 52,2 Millionen iPhones hat Apple im letzten Quartal abgesetzt, was drei Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres ist. Und es ist auch kein Anzeichen dafür zu sehen, dass die Leute dann eben das iPhone 8 kaufen, während das iPhone X links liegen gelassen wird.
Im Gegenteil: Der Trend hin zu teureren Geräten ist ungebrochen. Der durchschnittliche Verkaufspreis in der iPhone-Serie ist mit 728 Dollar höher als zuvor. In China soll das iPhone X bisher sogar häufiger verkauft worden sein als jedes andere Smartphone - inklusive jener der einheimischen Anbieter wie Hauwei, Oppo und Xiaomi. Das hat zum Ergebnis, dass die Verkaufszahlen zwar nur um ganze drei Prozent zulegten, der Umsatz mit den Smartphones im Jahresvergleich aber um 14 Prozent auf 38 Milliarden Dollar anzog.
Durchaus überraschend ist allerdings die Entwicklung beim iPad. Während die Zahl der verkauften Tablets über alle Hersteller hinweg gerade erst deutlich einbrach, konnte Apple seine Absatzzahlen leicht von 8,9 Millionen auf 9,1 Millionen Stück steigern - und dies, obwohl die neu vorgestellten Modelle noch gar nicht nennenswert Einfluss nehmen konnten - immerhin wurden diese erst Ende März kurz vor dem Quartals-Stichtag präsentiert.
Insgesamt hat Apple seitens der Finanzdaten aber erneut ein sehr solides Quartal abgeliefert. Der Umsatz des Konzerns kletterte im Jahresvergleich um 16 Prozent auf nun 61,14 Milliarden Dollar. Daraus resultierte eine Steigerung des Nettogewinns von elf Milliarden Dollar auf 13,8 Milliarden Dollar. Der Konzern kündigte an, einen Teil seiner riesigen Kapitalbestände in ein Rückkaufprogramm für die eigenen Aktien zu investieren - insgesamt 100 Milliarden Dollar sollen immerhin dafür ausgegeben werden.
Natürlich interessiert uns auch eure Meinung zu dem Thema. Schreibt sie uns doch einfach unten in die Kommentare. Wir sind gespannt.
Apples wirtschaftliche Entwicklung (Grafik: MacRumors)
Zwar ist es nicht so, dass die Absatzzahlen alle Erwartungen übertreffen, doch liegen die nun vorgelegten Zahlen des Unternehmens im Wesentlichen im Rahmen der Schätzungen: 52,2 Millionen iPhones hat Apple im letzten Quartal abgesetzt, was drei Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres ist. Und es ist auch kein Anzeichen dafür zu sehen, dass die Leute dann eben das iPhone 8 kaufen, während das iPhone X links liegen gelassen wird.
Im Gegenteil: Der Trend hin zu teureren Geräten ist ungebrochen. Der durchschnittliche Verkaufspreis in der iPhone-Serie ist mit 728 Dollar höher als zuvor. In China soll das iPhone X bisher sogar häufiger verkauft worden sein als jedes andere Smartphone - inklusive jener der einheimischen Anbieter wie Hauwei, Oppo und Xiaomi. Das hat zum Ergebnis, dass die Verkaufszahlen zwar nur um ganze drei Prozent zulegten, der Umsatz mit den Smartphones im Jahresvergleich aber um 14 Prozent auf 38 Milliarden Dollar anzog.
Durchaus überraschend ist allerdings die Entwicklung beim iPad. Während die Zahl der verkauften Tablets über alle Hersteller hinweg gerade erst deutlich einbrach, konnte Apple seine Absatzzahlen leicht von 8,9 Millionen auf 9,1 Millionen Stück steigern - und dies, obwohl die neu vorgestellten Modelle noch gar nicht nennenswert Einfluss nehmen konnten - immerhin wurden diese erst Ende März kurz vor dem Quartals-Stichtag präsentiert.
Problemzone Mac
Weniger gut lief es hingegen beim klassischen Geschäft mit den Macs. Hier gingen die Absatzzahlen um drei Prozent auf etwas über vier Millionen Stück zurück. Der Umsatz entwickelte sich hingegen leicht nach oben. Hier liegt das Problem offensichtlich vor allem darin, dass die Produktpalette zuletzt doch merklich vernachlässigt wurde - insbesondere am unteren Ende, wo man nicht einmal mehr halbwegs aktuelle Hardware geboten bekommt. Hier bleibt zu hoffen, dass vielleicht wirklich so etwas wie ein Neustart der MacBook Air-Serie erfolgt.Insgesamt hat Apple seitens der Finanzdaten aber erneut ein sehr solides Quartal abgeliefert. Der Umsatz des Konzerns kletterte im Jahresvergleich um 16 Prozent auf nun 61,14 Milliarden Dollar. Daraus resultierte eine Steigerung des Nettogewinns von elf Milliarden Dollar auf 13,8 Milliarden Dollar. Der Konzern kündigte an, einen Teil seiner riesigen Kapitalbestände in ein Rückkaufprogramm für die eigenen Aktien zu investieren - insgesamt 100 Milliarden Dollar sollen immerhin dafür ausgegeben werden.
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Christian Kahle
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