Honor 10 vorgestellt: Das 'günstige P20' - Alle Details, Preise & Bilder

Smartphone, Honor, Honor 10 Bildquelle: Honor
Der chinesische Smartphone-Hersteller Huawei hat soeben das neue Topmodell seiner Tochtermarke Honor vorgestellt. Wie erwartet handelt es sich um eine Art "günstiges Huawei P20", das mit seiner "Notch" am oberen Bildschirmrand und der sehr farbenfroh gestalteten Rückseite diverse Merkmale des Topmodells des Mutterkonzerns übernimmt.
Das Honor 10 setzt, wie auch schon die P20-Serie von der es abstammt, auf eine Kombi­na­tion von Huaweis schon im letzten Jahr präsentiertem erstem Prozessor mit eingebauter KI-Engine und der dazugehörigen Software mit einem Design, das auf der Front dank des Ausschnittes am oberen Bildschirmrand stark an das iPhone X erinnert. Auf der Rückseite kommen hier allerdings nur zwei Hauptkameras zum Einsatz, nicht etwa drei wie beim Huawei P20 Pro. Honor 10Honor 10: Farbenfroh und mit 'Notch' Im Honor 10 ist ein 5,84 Zoll großes LTPS-LCD verbaut, das im 18,7:9-Format gehalten ist und mit 2280x1080 Pixeln eine ordentliche Auflösung bietet. Es ist daher recht stark gestreckt und die "Notch" kann unter Umständen einen Teil der Bildschirminhalte abdecken, doch bietet Huawei auch hier wieder die Möglichkeit, den oberen Rand des Displays links und rechts des Ausschnitts mit einer schwarzen Fläche zu hinterlegen und Inhalte entsprechend zu skalieren.

Fingerabdruckleser auf der Front, aber unter Glas

Der Fingerabdruckleser auf der Front bleibt hier erhalten, so dass das Honor 10 einen relativ breiten Rand am unteren Ende aufweist. Der Bildschirm soll mit einem Kontrast von 1500:1 und einer Leuchtstärke jenseits der 500-Candela-Marke auch im Freien gut ablesbar sein. Im Ausschnitt am oberen Ende sitzen anders als bei Apple keine Gesichts-Laserscanner, sondern "nur" die 24-Megapixel-Frontkamera, Abstands- und Helligkeitssensoren sowie natürlich das Ohrstück. Honor 10Der Fingerabdruckleser sitzt beim Honor 10 vorn und unter Glas Die Kamera bildet beim Honor 10 erneut die Dual-Kamera-Einheit auf der Rückseite, wobei Huawei hier auf das Leica-Branding der P20-Serie verzichtet. Stattdessen spricht man bei den beiden jeweils mit 16 und 24 Megapixeln auflösenden Sensoren mit jeweils einer F/1.8-Blende lieber von einer "AI Camera" und meint damit die diversen Funktionen zur Bild­op­ti­mie­rung, die vor und nach der Aufnahme eines Fotos helfen sollen. Möglich wird dies unter anderem durch die Verwendung der "Neural Processing Unit" im hier verbauten Kirin 970-SoC.

AI Camera statt Leica Dualcam

Honor verspricht unter anderem, dass die Kombination aus dem mit 24 Megapixeln auflösenden Schwarz-Weiß- und dem Farbsensor mit 16 Megapixeln letztlich stets optimale Bilder garantieren soll. Einen Bildstabilisator gibt es nicht, stattdessen setzt Honor auf die gleichen KI-Features, die auch schon im P20 mit "intelligenter" Bildstabilisierung per Software für beeindruckende Ergebnisse sorgen. Mehr als 500 Bildszenarien sollen erkannt werden sowie 22 verschiedene Arten von Objekten.

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Außerdem optimiert Honor das Bild per "Semantic Image Segmentation", bei der die erkannten Bereiche und Objekte in einem Motiv jeweils einzeln per KI in ihrer Darstellung optimiert werden, um so eine bessere Qualität zu erreichen. Konkret bedeutet dies, dass beim Hintergrund zum Beispiel andere Optimierungen vorgenommen werden als bei einer Person im Vordergrund. Auf der Front sitzt beim Honor 10 ein 24-Megapixel-Sensor, der für hervorragende Selbstporträts sorgen soll und natürlich ebenfalls reichlich Funktionen aus dem Bereich der "Künstlichen Intelligenz" nutzt. Einen Frontblitz gibt es nicht.

Kirin 970 mit KI-Engine unter der Haube

Das Honor 10 nutzt als Plattform wie auch das P20 den Kirin 970 Octacore-SoC aus Huaweis eigener Entwicklung. Der Octacore-SoC mit seinen acht bis zu 2,36 Gigahertz schnellen Kernen und Mali-G72-Grafikeinheit wird je nach Modell mit vier oder sechs Gigabyte Arbeitsspeicher kombiniert, während der interne Flash-Speicher jeweils 64 oder 128 Gigabyte groß ist. Eine Erweiterung des Speichers ist leider nicht möglich, sodass das Honor 10 nur über zwei Nano-SIM-Slots, nicht aber über einen Speicherkartenslot verfügt.

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Huawei verpasst dem Gerät darüber hinaus unter anderem einen dedizierten Audio-Prozessor vom Typ AK4376A, der in der Lage ist 7.1-Sound per Kopfhöreranschluss auszugeben. Letzterer ist übrigens im Vergleich zur P20-Serie nachgerüstet worden. Hinzu kommt ein mit 3400mAh recht ordentlich dimensionierter Akku, der per Huawei SuperCharge mit bis zu 4,5 Ampere in kürzester Zeit geladen werden kann. Der dafür verwendete USB-C-Anschluss unterstützt, anders als beim P20, nur den USB-2.0-Standard, so dass hier keine Nutzung als Desktop-Ersatz möglich ist.

Nicht wasserdicht, dafür aber mit Kopfhöreranschluss

Gefunkt wird hier mit der auch in der P20-Serie üblichen großen Vielfalt von LTE-Bändern, per Gigabit-WLAN mit Dualband-Support, per Bluetooth 4.2 und via NFC. Eine IP67-Zertifizierung gibt es übrigens nicht, so dass das neue Honor-Flaggschiff nicht wasserdicht ist und daher wohl besser nicht "untergehen" sollte.

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Das Honor 10 ist in den Farben Aurora Black, Grünblau und einer "Wave" genannten Flip-Flop-Farbvariante erhältlich, bei der die Farbe je nach Blickwinkel und Lichtverhältnissen zwischen Blau und einem kräftigen Pink schwankt. Das Gehäuse besteht auf Vorder- und Rückseite aus gewölbtem Glas, wobei dieser Effekt auf der Rückseite stärker ausfällt. Der Rahmen wird einmal mehr aus Aluminium gefertigt. Letztlich bringt das Honor 10 ein Gewicht von 153 Gramm auf die Waage und ist 7,7 Millimeter dick.

Als Betriebssystem läuft Android 8.1 "Oreo", das mit der aktuellen EMUI 8.1 kombiniert wird, also Huaweis eigene, stark modifizierte Benutzeroberfläche mitbringt. Zu den Neuerungen gehören neben den diversen KI-Features unter anderem Spiele, die auf dem Lockscreen ohne vorheriges Entsperren des Smartphones genutzt werden können. Das Honor 10 ist in Kürze in China erhältlich, bevor es Mitte Mai auch für Europa vorgestellt und dann zeitnah verfügbar sein wird. Konkret wird als Termin für China der 27. April 2018 genannt.

In China bietet Huawei das Honor 10 nur mit sechs Gigabyte Arbeitsspeicher an, während der interne Flash-Speicher jeweils 64 oder 128 GB groß ist. Dafür werden nach Angaben des Herstellers im ersten Fall 2599 Yuan fällig, während das Modell mit doppeltem Speicher für 2999 Yuan zu haben ist. Umgerechnet entspricht dies jeweils knapp 335 Euro und gut 386 Euro. Smartphone, Honor, Honor 10 Smartphone, Honor, Honor 10 Honor
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