Microsoft bekommt rund 250 Millionen Euro von deutschen Behörden

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Dass Microsoft gut verdient mit Lizenzen für Office und Windows in deutschen Behörden dürfte bekannt sein. Jetzt sind wieder einmal ein paar Zahlen aufgetaucht. Der Spiegel berichtet über die Verträge, die zwischen der Bunderegierung und dem US-Konzern geschlossen wurden. In einer Vorab-Meldung zu einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" (Ausgabe 16/2018, Seite 22) berichtet das Medienblog von Peter Turi, dass die Bundesregierung beziehungsweise die angeschlossenen Behörden insgesamt mehr als eine Viertelmilliarde Euro an Microsoft zahlen müssen. Soweit bekannt, werden bis Mai kommenden Jahres noch einmal über 250 Millionen Euro fällig. Die Informationen sollen aus einer Anfrage an die Bundesregierung hervorgehen, die der Bundestagsabgeordnete Victor Perli (Die Linke) an die Bundesregierung gestellt hat. Windows XP: Warnung zum Support-EndeDiese Warnung war eindeutig, ob XP auch zu den Kosten beiträgt, ist nicht bekannt "Die Abhängigkeit von einem einzigen Anbieter ist nicht nur teuer, sondern eine Gefahr für die IT-Sicherheit", unterstreicht Perli, der Mitglied im Haushaltsausschuss des Bundestags ist.

Lizenzgelder

Die genannten Verträge laufen größtenteils für Software-Lizenzen des US-Herstellers, also für Windows und das Office-Paket mit Word, Excel und Co. Microsoft bietet neben den Lizenzen aber auch Support-Programme. Für Microsoft ist dabei das ganze Geschäft mit dem öffentlichen Sektor ein Garant für Milliardenumsätze weltweit.

Einen genauen Einblick in das Geschäft gibt es aber selten.

Vor rund dreieinhalb Jahren war bekannt geworden, dass die Bundesregierung aufgrund von Problemen bei der Umstellung der IT einen Vertrag über 100.000 Euro plus Mehrwertsteuer für die Verlängerung des Supports für Windows XP ausgeben musste. Diese Zusatzkosten waren der schleppenden Umstellung geschuldet, obwohl das Betriebssystem zu dem Zeitpunkt schon über zwölf Jahre alt und das Support-Ende bereits seit 2007, also seit über fünf Jahren bekannt war.

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