Google nimmt mit Android P auch leise Abschied von Android-Tablets
Mit der Markteinführung der kommenden großen Version der Android-Plattform läuft auch der Support für verschiedene Referenz-Geräte von Google aus. Auffällig ist dabei: Es wird faktisch kein einziges Tablet mehr unterstützt - was durchaus damit zusammenhängen dürfte, dass Android hier nie den gewünschten Erfolg brachte.
Vor gut zehn Jahren hatte Apple den Boden für eine neue Form von Smartphones geebnet. Und da der Computerkonzern hier ohnehin nur die obere Preisklasse bediente, konnte Google sein Android mit einiger Verspätung aber doch sehr erfolgreich platzieren. Gemessen an den Verkaufszahlen dominiert man den Markt klar, während Apple es sich in seiner sehr lukrativen Nische gemütlich gemacht hat.
Als Apple dann aber das iPad startete, rechneten viele damit, dass es hier ähnlich laufen wird. Etwas später brachte auch Google in Android 3.0 Honeycomb Support für die flachen Systeme mit großen Displays mit. Doch so richtig warm wurde Google mit der neuen Hardware-Plattform nie, was sich in der Umsetzung klar bemerkbar machte. So fehlte es über all die Jahre hinweg beispielsweise an Nachdruck, die App-Entwickler dazu zu bewegen, jeweils auch Tablet-optimierte Versionen ihrer Anwendungen bereitzustellen. Daher müssen Nutzer von Android-Tablets oft mit hochskalierten Smartphone-Programmen arbeiten, die das größere Display überhaupt nicht würdigen.
Entsprechend sieht es inzwischen auf dem Tablet-Markt aus. Apple liegt hier zumindest in den Einzelwertungen für die Hersteller klar vorn und kann seine iPads trotz eines schrumpfenden Marktes mit leichten Wachstumsraten verkaufen. Um mit Android-Tablets erfolgreich zu sein, bedarf es schon besonderer Umstände oder Ideen. Samsung beispielsweise, der klare Marktführer bei Smartphones, kommt mit seinen Standard-Android-Tablets nicht besonders gut weg.
Das letzte Tablet, das Google als Referenz für Android-Produkte von Drittherstellern veröffentlichte, war das Pixel C, mit dem man inzwischen aber vor allem Microsofts Surface-Linie etwas entgegensetzen wollte. Auch das war nicht gerade von Erfolg gekrönt. Android P wird auch auf dieses Modell nicht mehr kommen und somit fällt das Engagement im Tablet-Segment nun wohl komplett weg.
Android P: Von Notch-Option bis Multi-Cam - was bisher bekannt ist.
Als Apple dann aber das iPad startete, rechneten viele damit, dass es hier ähnlich laufen wird. Etwas später brachte auch Google in Android 3.0 Honeycomb Support für die flachen Systeme mit großen Displays mit. Doch so richtig warm wurde Google mit der neuen Hardware-Plattform nie, was sich in der Umsetzung klar bemerkbar machte. So fehlte es über all die Jahre hinweg beispielsweise an Nachdruck, die App-Entwickler dazu zu bewegen, jeweils auch Tablet-optimierte Versionen ihrer Anwendungen bereitzustellen. Daher müssen Nutzer von Android-Tablets oft mit hochskalierten Smartphone-Programmen arbeiten, die das größere Display überhaupt nicht würdigen.
Entsprechend sieht es inzwischen auf dem Tablet-Markt aus. Apple liegt hier zumindest in den Einzelwertungen für die Hersteller klar vorn und kann seine iPads trotz eines schrumpfenden Marktes mit leichten Wachstumsraten verkaufen. Um mit Android-Tablets erfolgreich zu sein, bedarf es schon besonderer Umstände oder Ideen. Samsung beispielsweise, der klare Marktführer bei Smartphones, kommt mit seinen Standard-Android-Tablets nicht besonders gut weg.
Erfolgreiche Android-Tablets sind selten
Ein starkes Wachstum verbucht hingegen Amazon - dessen Tablets aber eben auch nur fast schon beiläufig mit der Android-Plattform arbeiten. Vermarktet werden die Geräte als billige Produkte für den Konsum von digitalen Inhalten, die von Amazon verkauft werden. Und auch Huawei kann steigende Verkaufszahlen verzeichnen, indem der riesige und noch weitgehend ungesättigte chinesische Markt bedient wird.Das letzte Tablet, das Google als Referenz für Android-Produkte von Drittherstellern veröffentlichte, war das Pixel C, mit dem man inzwischen aber vor allem Microsofts Surface-Linie etwas entgegensetzen wollte. Auch das war nicht gerade von Erfolg gekrönt. Android P wird auch auf dieses Modell nicht mehr kommen und somit fällt das Engagement im Tablet-Segment nun wohl komplett weg.
Android P: Von Notch-Option bis Multi-Cam - was bisher bekannt ist.
Bessere Alternative aus Redmond
Wenn es darum geht, die Mobilität eines Tablets mit einer flexiblen und bewährten Arbeitsumgebung zu kombinieren, sind Android-Tablets den Surface Pro-Systemen von Microsoft klar unterlegen. Und diese gibt es je nach Bedarf in unterschiedlichen Ausstattungen und Preisklassen:| Microsoft Surface Pro (ohne eSIM/LTE) |
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|---|---|---|
| Intel Core M3 |
Intel Core i5 |
Intel Core i5 |
| 4 GB RAM |
4 GB RAM | 8 GB RAM |
| 128 GB SSD | 128 GB SSD | 256 GB SSD |
| Intel HD 615 Grafik | Intel HD 620 Grafik | Intel HD 620 Grafik |
| 809 € | 1025 € | 1279 € |
| Zum MicrosoftStore Zu Notebooksbilliger |
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| Intel Core i7 | Intel Core i7 | Intel Core i7 |
| 8 GB RAM | 16 GB RAM | 16 GB RAM |
| 256 GB SSD | 512 GB SSD | 1 TB SSD |
| Intel Iris Graphics 640 | Intel Iris Graphics 640 | Intel Iris Graphics 640 |
| 1549 € | 2169 € | 2619 € |
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