Macher des neuen Firefox soll jetzt ganz Mozilla wieder glänzen lassen

Browser, Firefox, Mozilla, Quantum Bildquelle: Mozilla
Kaum etwas hat dem Open Source-Unternehmen Mozilla in den letzten Jahren so viel Anerkennung beschert wie das Quantum-Update des Firefox-Browsers. Damit das Strahlkraft auf die gesamte Produktpalette hat und sich möglichst wiederholt, wurde der verantwortliche Mitarbeiter jetzt kräftig befördert. Mark Mayo hatte sich vor einiger Zeit an die Spitze der Firefox-Abteilung hochgearbeitet und konnte hier offensichtlich ziemlich überzeugen. Unter seiner Leitung wurde die Codebasis des Browsers, der zuletzt ordentlich ins Hintertreffen geraten war, ordentlich modernisiert. Die Folge dessen zeigte sich in dem großen Update auf die Version 57. Dieses sorgte für einen enormen Sprung in der Performance der Software.

Bei Mozilla will man den Schwung nun mitnehmen und auch für diverse andere Produkte nutzbar machen. Mayo wurde deshalb im Management des Unternehmens zum Chef für alle Applikationen gemacht, die unter dem Dach von Mozilla entwickelt werden. Dazu gehört unter anderem die recht beliebte Pocket-App, über die Inhalte von Webseiten zur Offline-Nutzung an das Smartphone übergeben werden.


Firefox steht weiter in Mittelpunkt

Der Schwerpunkt Mayos wird allerdings weiterhin auf dem Firefox liegen - immerhin ist der Browser nicht nur die größte, sondern auch die wirtschaftlich wichtigste Anwendung Mozillas. Denn der Browser erwirtschaftet den überwiegenden Teil der Einnahmen für die Software-Firma. Da die Produkte kostenlos abgeben werden, ist man hier vor allem auf die Gelder angewiesen, die hauptsächlich Google dafür zahlt, dass seine Suchmaschine standardmäßig bei Eingaben im Firefox aufgerufen wird.

Das hat sich bisher stets als ziemlich solide Finanzierungsquelle erwiesen - allerdings merkt man hier dann natürlich sofort, wenn die aktive Nutzerschaft schrumpft. Und das war vor dem Release des Firefox 57 klar der Fall - denn der alte Browser konnte längst nicht mehr mit der Konkurrenz mithalten. Das hat sich inzwischen wieder geändert - auch wenn noch nicht klar ist, wie weit sich das in der Entwicklung der Einnahmen auswirken wird.

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