Raus aus der Nische: Microsoft stellt Mixed Reality komplett neu auf

Augmented Reality, Headset, Prism, Mixed Reality, AR-Headset, Mira, Mira Prism Bildquelle: Mira
Microsofts Evoke Studio arbeitet zwar schon länger an ganz netten Dingen, für die Ansprüche an die Abteilung ist das aber deutlich zu wenig. Jetzt soll ein Umbau mehr Leben in die Sache bringen - und ein neuer Name eine stärkere Motivation hervorbringen. Denn die Mixed Reality-Technologien, an denen hier gearbeitet wird, sind ein wichtiges Zukunftsprojekt. Der Name Evoke weckte bisher nicht gerade die Assoziation, dass man es hier mit einem Konzernbereich zu tun hat, der große Bedeutung in der Strategie Microsofts hat. Aus dem Anspruch, unter Rückgriff auf Mixed Reality-Systeme mit Deep Learning-Algorithmen und KI-Systeme Anwendungen zu entwickeln, die die Nutzer für die neuen Technologien begeistern, kamen bisher erstaunlich wenig greifbare Produkte heraus. Lediglich Story Remix in Windows 10 hat es aus dem Evoke Studio in die Praxis geschafft.

Das soll sich jetzt schleunigst ändern, wie aus einem Bericht des US-Magazins ZDNet hervorgeht. Die erste Maßnahme, die das unterstützen soll, ist die Umbenennung des Bereiches in Mixed Reality Studio. Im Zuge dessen werden auch Applikationen, die vorher in anderen Abteilungen entwickelt wurden, an dieser Stelle zusammengefasst. Dazu gehören Paint 3D, Mixed Reality Viewer und Remix3D.


Aus der Forschung in die Praxis

Im Zuge dessen wird außerdem der Microsoft-Veteran Don Box zum Director of Engineering for Mixed Reality ernannt. Dieser hatte bisher eine wichtige Position in der Windows-Sparte inne und es ist durchaus von einiger Bedeutung, wenn die Konzernführung ihn nun dort abzieht und in den Mixed Reality-Bereich steckt. In einer Sache ähneln sich die Aufgaben aber zumindest: Box kann weiterhin seiner Passion nachgehen, die Wege zu verbessern, in der Menschen mit Computern interagieren.

Dem Mixed Reality Studio, das mit sichtbaren Produkten aufwarten soll, wird auch verstärkt das im Jahr 2016 gegründete Next-Team zur Seite gestellt. Dieses ist Bestandteil einer KI-Forschungsabteilung, der immerhin rund 5.000 Microsoft-Beschäftigte angehören. Von hier dürften in der kommenden Zeit also die grundlegenden Technologien und Verfahren kommen, die im Studio dann in praktisch nutzbare Applikationen umgesetzt werden. Augmented Reality, Headset, Prism, Mixed Reality, AR-Headset, Mira, Mira Prism Augmented Reality, Headset, Prism, Mixed Reality, AR-Headset, Mira, Mira Prism Mira
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